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Brandursache noch unklar Schweizer Flüchtlingszentrum auf Lesbos abgebrannt

  • Auf der griechischen Insel Lesbos ist in einem Gemeinschaftszentrum für Flüchtlinge und Migrantinnen gestern Abend ein Feuer ausgebrochen.
  • Mehrere Gebäude seien abgebrannt, unter anderem die Schule, heisst es auf der Facebookseite des Zentrums. Verletzt wurde niemand.
  • Das Zentrum wird vom Schweizer Verein «One Happy Family» betrieben.
  • Laut der Webseite des Vereins gibt es dort neben Schulunterricht auch einen Coiffeur, ein Café und eine Bibliothek.

Ein Verantwortlicher des Vereins sagte der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am späten Abend, das Feuer sei inzwischen gelöscht, der Sachschaden sei aber gross, die Brandursache noch unklar.

Treffpunkt für Flüchtlinge

One Happy Family wird als Treffpunkt für Flüchtlinge genutzt. Nach Angaben des gleichnamigen Vereins, der seinen Sitz in Burgdorf im Kanton Bern hat, nutzen hunderte Menschen täglich die Angebote.

In den vergangenen Wochen kam es auf Lesbos immer wieder zu Gewalttaten von rechten Gruppierungen, auch Feuer wurden gelegt. Unter anderem brannte eine Erstaufnahmestelle des Uno-Flüchtlingshilfswerks im Norden der Insel ab, das allerdings zu dem Zeitpunkt geschlossen war.

Gemeinschaftszentrum brennt nieder.
Legende: Durch das Feuer ist grosser Sachschaden entstanden. zvg/One Happy Family

SRF 4 News, 23 Uhr; sda/koua

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Präzise handelt es sich um ein Zentrum für Flüchtlinge, das von einem Verein aus Burgdorf betrieben wurde. Das Wording "Schweizer Flüchtlingszentrum brennt ab" ist ein wenig reisserisch, da der Verein mit der offiziellen Schweiz im Sinne des Bundes so viel zu tun hat, wie der Schrebergartenverein von Hintertutzligen! Möglicherweise hat der Verein die Immobilie auch nicht erworben, sondern bezahlt Miete .... dann wäre eine von einem schweizerischen NGO gemietete griechische Immobilie abgebrannt!
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  • Kommentar von Claudio Nägeli  (Auggelio)
    Und ich hab gelsesen, dass dieses Zentrum von einem Vereinbetrieben wurde? Also Spendengelder?
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    1. Antwort von Julian Perrenoud  (Julian P.)
      Ja, der Verein finanziert sich ausschliesslich über Spenden.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Das CH-Asylwesen ist sehr gut gerüstet, Migranten vom Middle East zu identifizieren und zu triagieren. Das SEM sollte 10-15 Asylerstbefrager samt Dolmetscher nach GR entsenden. Mit 5 Befragung/Tag/Befrager kämen sie im Monat auf 1500 Befragungen im Monat. Da Familien mit Kleinkindern dort, braucht es nur einen Teil der Einwohner zu befragen. Die klar asylUNwürdigen Fälle kann man so festlegen und mit Rückführung beginnen. Das ist effizient, macht Schule und verbrät kein CH-Geld unnützig.
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    1. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Endlich liegt die Lösung auf dem Tisch......
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    2. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Achtung, das sind nur die Befragungen. Die Entscheidungsapparate müssen im Hintergrund auch genauso effizient laufen. Ich weiss nicht mehr, ob das CH-Asylgesetz vollständig konform mit dem EU-Asylgesetz ist, daher müssen EU-Entscheider die Fälle aufgrund Befragungsprotokolle abschliessen. Effiziente Nationen, wie DE, können dies übernehmen. Win-win für alle. Und danach kann über die Verteilung der echten(!) Flüchtlinge diskutiert werden. Oder sie bleiben in GR, nunmehr wesentlich weniger Leute.
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    3. Antwort von Adi Berger  (Adi B.)
      voll einverstanden Frau Fitzi mit einer Ausnahme: DE eine effiziente Nation???
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