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Brexit-Abkommen als Modell Gabriel für engere Zusammenarbeit mit der Türkei und Ukraine

Der deutsche Aussenminister Sigmar Gabriel
Legende: Hat sich zur Türkei und der Ukraine geäussert: der deutsche Aussenminister Sigmar Gabriel. Keystone/Archiv
  • Der deutsche Aussenminister Sigmar Gabriel zieht eine neue Art der Zusammenarbeit mit der Türkei und der Ukraine in Betracht.
  • Mit der Türkei könne man sich unter Umständen auf eine neue, engere Form der Zollunion verständigen, sagte Gabriel den Zeitungen der deutschen «Funke Mediengruppe».
  • Solange sich die Situation in der Türkei allerdings nicht ändere, sei eine solche Zusammenarbeit nicht möglich.

Vorbild könnte laut Vorabbericht vom Dienstag ein künftiges Brexit-Abkommen mit Grossbritannien sein – auch für die Ukraine.

Er könne sich in den nächsten Jahren allerdings weder die Türkei noch die Ukraine als Mitglied der Europäischen Union vorstellen, sagte der deutsche Aussenminister weiter im Interview. «Daher müssen wir über alternative Formen einer engeren Zusammenarbeit nachdenken.»

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    So lange sich die EU nicht vom Vasallentum der USA absagt, wird sie Aussenpolitisch nicht glaubwürdig sein. Denn sie wird von den anderen Staaten zu Recht auch immer als US-hörig wahrgenommen ohne wirkliche eigenständige Aussenpolitik. Gerade erst hat die EU eine Verlängerung der Sanktionen gegenüber Russland beschlossen. Die EU müsste mindestens ebenso die USA für ihre Verbrechen sanktionieren, um glaubwürdig zu sein.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Die meisten Länder der EU in der NATO sind, sie sich deshalb ja auch an vielen Konflikten der USA beteiligen, also auch mitverantwortlich für Verbrechen sind, können sie ja die USA nicht sanktionieren. Die Türkei auch NATO-Mitglied ist & durch Merkes Deal mit Erdogan, er also gute Trümpfe in der Hand hat, kann man sie auch nicht sanktionieren. Und die USA in D. immer noch Besatzungsmacht ist, dort noch Atombomben gelagert hat, ist ein weiterer Grund es nicht zu tun.
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    2. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Sie haben absolut Recht herr Waeden. Der "Westen" hat so viele Verbrechen auf dem Gewissen, dass er null Legitimität hat, andere zu kritisieren oder zu massregeln, erst recht nicht Russland. Was Putin getan hat sind peanuts im Vergleich zu den Verbrechen des Westens (Völkerrexhtswidrige Kriege in Afghanistan, Libyen, Syrien, Somalia, Jemen, Irak, zum Krieg führende Ukraine-Politik: Assotiationsvertrag als Militärabkommen dann Putsch, Unterstützung von islamistischen Terroristen usw.).
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  • Kommentar von Edwin Schaltegger (Edwin Schaltegger)
    Es gibt in der CH immer noch so naive Vorstellungen die CH sollte der EU beitreten. Die CH ist innerhalb Europa eines der wirtschaftlich und bezüglich Lebensstandard erfolgreichsten Länder. Warum wohl wollen 70-80000 EU Bürger jährlich in die CH einwandern? Durch einen EU-Beitritt würden wir z.B. die meisten direkt demokratischen Rechte verlieren , EU Gesetzgebungen u. Vorschriften automatisch übernehmen etc. Wir sollten Chr. Blocher für sein Engagement dankbar sein.
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Meine Frage heute Morgen,was will eigentlich Gabriel war anscheinend nicht korrekt. Aber meine Frage jetzt: wenn wir einen guten Brexit hinbekommen, wäre das vielleicht ein Modell für die Türkei (Tagesschau D) ja Was hat denn der Brexit mit der Türkei zu tun.? Verträge abschliessen mit Erdogan? Nach allem was er sich leistet. Einfach Toll.
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