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Legende: Video Schottische Regierungschefin fordert Unabhängigkeit von Grossbritannien abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.04.2019.
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Brexit oder nicht? In Schottland soll es ein zweites Unabhängigkeitsreferendum geben

  • Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon will noch vor der nächsten Parlamentswahl ein zweites Unabhängigkeitsreferendum abhalten.
  • Es solle eine Wahl zwischen dem Brexit und «einer Zukunft für Schottland als unabhängige europäische Nation» werden, sagte Sturgeon in Edinburgh.
  • Sie wolle die dafür notwendige Gesetzgebung in die Wege leiten. Das Regierungssystem in London diene den Interessen des Landes nicht.

Bei einem ersten Referendum über die Unabhängigkeit im Jahr 2014 hatte eine knappe Mehrheit der Schotten (55 Prozent) gegen eine Loslösung vom Vereinigten Königreich gestimmt. Noch deutlicher sprachen sich die Schotten jedoch beim Brexit-Referendum im Jahr 2016 für einen Verbleib Grossbritanniens in der EU aus (62 Prozent).

Für ein Unabhängigkeitsreferendum in Schottland ist die Zustimmung der Regierung in London notwendig. Die britische Premierministerin Theresa May hat wiederholt deutlich gemacht, dass sie eine Volksabstimmung in Schottland nicht für angezeigt hält. An dieser Haltung habe sich nichts geändert, teilte ein britischer Regierungssprecher am Mittwoch mit.

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Ist doch irgendwie seltsam, dass Leute, die mit nationalistischen Argumenten hinter dem Brexit stehen, jetzt gegen eine Abspaltung Schottlands von Grossbritannien sind. Vielleicht nur, weil die Schotten in der EU, dem sonstigen irrational grossen Feindbild der Nationalisten, bleiben wollen? Jedenfalls ist das nationalistische Weltbild offenbar nicht einmal in sich selbst stimmig, geschweige denn vernünftig.
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  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Alles, wovor die Brexitgegner schon vor über zwei Jahren gewarnt haben, trifft nach und nach ein: die Abwanderung von Firmen und hochqualifizierten Mitarbeitern, Chaos und Rechtsunsicherheit, eine Spaltung der Insel und sogar der einzelnen Länder bis hin zu diesen Unabhängigkeitswunsch, und, wohl am schlimmsten, ein Wiederaufflammen des Konfliktes in Irland und Nordirland, der schon wieder Todesopfer fordert.
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  • Kommentar von Daniel Fuchs  (Daniel Fuchs)
    "knappe Mehrheit der Schotten (55 Prozent)" 10% Unterschied soll knapp sein?
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