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Legaller Hanfanbau in Thailand
Aus Tagesschau vom 11.04.2021.
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Cannabis für die Medizin Thailand bemüht sich um Hanflegalisierung

  • Rauschmittel, wie zum Beispiel Cannabis sind in den meisten asiatischen Ländern streng verboten.
  • Auch in Thailand gelten sehr harte Drogengesetze.
  • Doch seit einiger Zeit bemüht sich das Land um eine Liberalisierung.

Thailand experimentiert gerade, wie es mit Cannabis künftig umgehen soll. In einem Dorf der Provinz Buriram läuft seit Februar ein Pilotprojekt. Bürger in der Provinz dürfen nun auch Marihuana pflanzen. «Die Pflanze kann Patienten hier im Dorf heilen. Wer nicht in die Stadt fahren kann, den können wir hier dieser Thai-Medizin behandeln», sagt Dorfchef Amornrat Boongtong.

Neue Jobs für die Leute

Aktuell ist es Unternehmen erlaubt Cannabis-Pflanzen anzubauen. Mit einer Lizenz dürfen aber auch private Unternehmen anbauen. Nicht nur die Medizin, auch die Wirtschaft soll profitieren. Das soll ihnen ein Einkommen ermöglichen. «Das gibt Jobs für die Leute hier. Wenn sie Cannabis anbauen und es den Spitälern verkaufen können, erhalten sie zusätzliche Einkommen», sagt Landwirtschaftstechnikerin Panida Klongsanan.

Wenn sie Cannabis anbauen und es den Spitälern verkaufen können, erhalten sie zusätzliche Einkommen.
Autor: Panida KlongsananLandwirtschaftstechnikerin

Ihre Blüten müssen sie an den Staat verkaufen. Sie werden zu Ölen mit den Wirkstoffen THC und CBD verarbeitet. Ärzte können diese verschreiben. Alles ist streng kontrolliert.«Cannabis war in Thailand für Jahrzehnte verboten. Andere Länder erlauben und studieren es – davon können wir profitieren und medizinische Produkte herstellen. Und es ist heute legal, die Blätter, Wurzeln und Stengel zu brauchen» sagt Jeerasak Thipsoontornchai, Arzt für öffentliche Gesundheit.

Sich einfach einen THC-Joint anzuzünden bleibt aber weiterhin illegal. Viele Thais tun das trotzdem – im Untergrund, in der Illegalität – denn der Konsum von Cannabis hat in Thailand eine jahrhundertealte Tradition.

Tagesschau, 11.04.2021; 13:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Gegen die wichtigste Heilpflanze der Menschheit ist kein Kraut gewachsen, auch die allmächtige Pharmaindustrie wird es schlussendlich nicht mehr verhindern können! Diese Pflanze ist für die Pharma viel zu gut um wahr zu sein, ich könnte aus beruflicher Erfahrung, Bücher darüber schreiben.
  • Kommentar von Katrin Berger  (K.Berger)
    Die Schweiz sollte sich mal überlegen, was für einen wirtschaftlichen sowie medizinischen Verlust man mit dem altertümlichen Verbot einer Pflanze hat. Alleine die Steuereinnahmen wären beträchtlich und man würde dem Dealersumpf die Herrschaft entziehen und könnte zudem dafür sorgen, dass es qualitativ sauber zugeht und der Staat die Kontrolle hat, statt zwielichtigen Gestalten hier alle Möglichkeiten zu bieten.
    Ich rauche selbst nicht und trinke nur auf geselligen Festivitäten, aber wäre dafür.
    1. Antwort von Urs Müller  (Jackobli)
      Die Bürgerlichen sind da strikt dagegen, das Volch soll gefälligst die etablierte Droge Alkohol konsumieren und nicht so Zeugs, das wohl noch von linken Gutmenschen angebaut wird, rauchen.
      Im Ernst, vielleicht schaffen wir es, wenn die USA das auch bundesweit geschafft haben, auch irgendwann.
      ME ist der Jugendschutz der Knackpunkt. Jugendlichen tut der Konsum wirklich nichts Gutes.
    2. Antwort von Sam Brenner  (Sam Brenner)
      Solange sich die Saurierfraktion weiterhin bockig zeigt, wird es wohl schwierig mit der Hanfliberalisierung. Die schmierigen Dealergangs wirds freuen und können weiterhin auf gute Geschäfte hoffen. Als ob sie eine Lobby hätten.