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China-Afrika-Gipfel Xi investiert massiv auf dem Schwarzen Kontinent

China will von Afrika das, was zu Hause fehlt: Nämlich Rohstoffe aller Art.

Die nagelneue Eisenbahnlinie von Nairobi nach Mombasa, gebaut mit chinesischem Geld von chinesischen Baufirmen. Sie ist ein Sinnbild für Chinas Engagement in Afrika: Sie verkörpert Aufbruch aber auch wachsende Abhängigkeit von China.

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Yuyuan Zhou: «Reden von einer gemeinsamen Zukunft»
Aus News-Clip vom 03.09.2018.
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Der Politologe Yuyuan Zhou von der Shanghai Institute for International Studies, sagt: «In China reden wir von einer Sino-Afrikanischen Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft. Und ich glaube, es ist strategisch wichtig, dass dabei eben Afrika nicht nur von China abhängig ist, sondern China auch von Afrika.»

China will von Afrika das, was zu Hause fehlt: Nämlich Rohstoffe aller Art, wie zum Beispiel Holz. Afrika hingegen will Infrastruktur. Und das zu möglichst guten Konditionen und ohne grossen Auflagen.

Xi sagt Afrikanern neue Milliardenkredite zu

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Auf dem Weg zum dominanten Wirtschaftsakteur in Afrika hat China dem Kontinent weitere milliardenschwere Kredite und Investitionen zugesagt. Chinesische Unternehmen und Staatsbanken werden in den nächsten Jahren zusätzlich 60 Milliarden US-Dollar in Form von Krediten und Investitionen bereitstellen, wie Präsident Xi Jinping zum Auftakt des China-Afrika-Gipfels ankündigte. Auch sollen einigen besonders armen Staaten Schulden gestrichen werden.

«Im Allgemeinen heisst das: Es gibt keine politischen Konditionen. China wird sich also nicht in die politischen oder militärischen Fragen eines Landes einmischen. Es gibt aber sehr viele Auflagen, die sind aber vor allem wirtschaftlicher und nicht politischer Art», so Zhou.

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Mohamed Ahmed: «China zeigt, dass es auch andere Wege gibt»
Aus News-Clip vom 03.09.2018.
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China investiert denn auch in Staaten mit schlechter Menschenrechtslage. Diese pragmatische Haltung kommt in Afrika gut an. «China übernimmt da eine Führungsrolle und zeigt der Welt, dass es auch andere Wege gibt. Es gibt auch Entwicklung ohne eine westliche Liberalisierung», sagt Mohamed Ahmed Jimale, Chairman Somali National University.

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Pascal Nufer: «Es geht nicht nur um wirtschaftliche Interessen»
Aus News-Clip vom 03.09.2018.
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Die blühende Freundschaft zwischen China und Afrika bildet immer mehr auch ein Gegengewicht zur westlichen Weltordnung.

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Xi sagt Afrikanern neue Milliardenkredite zu
Aus Tagesschau vom 03.09.2018.
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35 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    China macht es wie Google. Zuerst wird gratis eine Infrastruktur zur Verfügung gestellt um eine Abhängigkeit entstehen zu lassen und später kommt die Rechnung. Das "gute" Verhältnis mit den Chinesen scheint mir auf längere Zeit sehr unwahrscheinlich, nach jeder Täuschung kommt irgend einmal die Enttäuschung, ganz sicher!
  • Kommentar von Johannes Rösinger  (JohMuc)
    Bedeutet das, dass China nun Flüchtlinge aufnimmt??? Nein... Also gehts nicht um Afrika und die Menschen sondern um den alleinigen Vorteil von China. Wir Europäer bekommen durch Kriege und wirtschaftliche Handlungen der USA, Russland und China die Menschen ab die aus Afrika flüchten. Die drei Großmächte bekommen Geld und Rohstoffe. Europa und an erster Stelle die EU müssen endlich zusammen finden. Einzelne Länder in Europa sind viel zu klein um gegen die Drei bestehen zu können.
  • Kommentar von R. Raphael  (R.Raphael)
    Die Britische Kolonialherrschaft war auf allen Kontinenten ein Sklaventreiberei. Was die Chinesrn z.B in Sri Lanke investiert haben, hat ein ganz anders Gesicht...