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Comeback des Trump-Kritikers Romney könnte Trump wieder auf die Pelle rücken

  • Der frühere Präsidentschaftskandidat der Republikaner Mitt Romney wird in Utah zur Wahl für den US-Senat antreten. Er teilte dies in einer Videobotschaft mit.
  • Die Kongresswahlen sind am 6. November.
  • Romney hatte sich zuletzt kritisch zur Politik von US-Präsident Donald Trump geäussert.
Mitt Romney in Nahaufnahme.
Legende: Mitt Romney will in Washiington politisieren – als Senator für Utah. Reuters

Der 70-Jährige Mitt Romney hatte sich weitgehend aus der Politik zurückgezogen, seit er 2012 die Präsidentenwahl gegen Barack Obama verlor. Er meldete sich mit Kritik an Trump zurück, unter anderem an dessen Einwanderungspolitik.

In seiner Videobotschaft äusserte Romney keine offene, aber indirekte Kritik. Utah heisse legale Einwanderer aus aller Welt willkommen, sagte er: «Washington sendet ihnen eine Botschaft des Ausschliessens.» Im Parlament von Utah, fügte Rommey hinzu, behandelten die Menschen einander mit Respekt.

US-Medien kommentierten aber auch, angesichts der Machtverhältnisse in der Partei sei von Romney im Senat kaum konsequente oder wirksame Opposition gegen Trump zu erwarten.

Der amtierende Senator von Utah, Orrin Hatch, tritt nicht mehr an. Der Senat bildet mit dem Repräsentantenhaus den US-Kongress.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Meier (Epikur)
    Hätte vor 5 Jahren nicht gedacht, dass ich das mal sage. Aber Mitt Romney klingt im Vergleich zu den jetztigen Zuständen geradezu himmlisch. Wenigsten ein Republikaner, der für die Milliardärskollegen nicht gleich seine Seele verkauft. Und, ein ehrlicher Mann. Also, nicht 2 und 3 Worten sind gelogen oder einfach aus den Fingern gesogen wie zur Zeit üblich. Man kann von den Mormonen halten was man will, aber sie halten zu ihren Prinzipien und verkaufen sich nicht wie alle anderen in der GOP.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Berichtet doch ab und an von der anderen Hälfte des Äthers: Elizabeth Warren hat eben vor zwei Tagen eine kluge und mutige Rede gehalten. Sie Bezug auf Pocahontas genommen. Eine bemerkenswerte Frau. Es ist doch gar trüb, was sich die selbsternannten Herren da Alles bieten. Wir brauchen die anderen Geschichten, die Mut machen, die uns auffordern über unsren Nasenspitz heraus zu sehen. Viele hier im Forum sind sich mittlerweile klar, so nehme ich an, dass Betrübnis lähmen kann.
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  • Kommentar von Esther Siefert (E.S. (parteilos))
    ...nun ja - Romney ist ebenso "Hardliner", nur ein bisschen anders - ob's mit oder ev. unter ihm besser würde ?
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