- In Schweden müssen Lebensmittelgeschäfte und Apotheken wieder Bargeld akzeptieren.
- Damit will Schweden etwa in Krisen besser gegen technische Ausfälle gewappnet sein.
- Die Gesetzesänderung zielt auch darauf ab, Menschen ohne digitale Bezahlmöglichkeiten nicht auszuschliessen.
- Trotzdem bleibt Kartenzahlung in Schweden die bevorzugte Methode.
In gewissen Supermärkten blieb die Option, mit Bargeld zu bezahlen, ohnehin noch bestehen, wie die Nachrichtenagentur TT berichtet. Manchen Läden stinkt es aber, dass sie nun wieder Bargeld akzeptieren sollen. Laut TT haben einige schon angekündigt, sich nicht daran zu halten.
Ein echtes Bargeld-Comeback ist die Gesetzänderung also nicht. Es existieren zahlreiche Ausnahmen, etwa für Geschäfte ohne Personal. Zudem müssen Händler nicht mehr als 25 Münzen annehmen, und es gibt noch keine klaren Richtlinien zur Ahndung von Verstössen.
Für den Krisenfall empfiehlt die schwedische Reichsbank den Schwedinnen und Schweden seit einiger Zeit, neben mehreren Bankkarten und dem Bezahldienst auf dem Handy umgerechnet rund 90 Euro Bargeld zu Hause aufzubewahren.