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Kellyanne Conway verlässt Trumps Team
Aus SRF 4 News aktuell vom 24.08.2020.
abspielen. Laufzeit 06:18 Minuten.
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Conway verlässt Weisses Haus Trumps loyalste Beraterin tritt zurück

  • Kellyanne Conway, die Beraterin und Wahlkampf-Managerin 2016 des US-Präsidenten Donald Trump, ist aus privaten Gründen zurückgetreten.
  • Ende des Monats werde sie das Weisse Haus verlassen, um sich auf ihre Familie zu konzentrieren, erklärte Conway.
  • Der Zeitpunkt kommt denkbar ungünstig für Donald Trump – am 3. November steht er gegen Joe Biden zur Wiederwahl.

Conway beruft sich in einem Kündigungsschreiben, das sie am Sonntagabend veröffentlichte, auf die Notwendigkeit, Zeit mit ihren vier Kindern zu verbringen. «Dies ist vollkommen meine Entscheidung und meine Stimme. Zu gegebener Zeit werde ich meine Pläne für die Zukunft bekannt geben», schrieb die 53-Jährige.

Eine loyale Anhängerin

Trumps Kampagnen-Managerin Conway war während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 die erste Frau, die erfolgreich ein Projekt des Weissen Hauses steuerte, und wurde dann Beraterin des Präsidenten.

Conway spricht in einem violetten Kleid zu Reportern.
Legende: Kellyanne Conway zählt zu Donald Trumps loyalsten Weggefährten und Weggefährtinnen. Keystone

Kellyanne Conway ist eine von Trumps loyalsten Weggefährtinnen und eine der konsequentesten Verbreiterinnen seiner Sicht der Dinge. Grosse Bekanntheit im Ausland erlangte sie Anfang 2017, als sie versuchte, Trumps Unwahrheiten zu «alternativen Fakten» zu erklären. «Alternative Fakten» wurde 2017 in Deutschland und Österreich zum Unwort des Jahres gekürt.

Seit Monaten hatte es in US-Medien Spekulationen über Kellyanne Conways Beziehung mit Ehemann George gegeben, der ein lautstarker Kritiker Trumps ist. In ihrem Statement schrieb sie denn auch: «Wir sind uns über vieles nicht einig, aber wir sind uns einig, was am wichtigsten ist: die Kinder.»

Ihr 56-jähriger Ehemann kündigte zeitgleich an, er werde sich aus dem Trump-kritischen Lincoln Project zurückziehen.

SRF 4 News, 24.08.2020, 07:30 Uhr;

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Sie verkörpert mit ihrem berüchtigten Statement wie keine andere die Pervertierung eines der grössten amerikanischen Werte: der Meinungsfreiheit. Was viele Amerikaner in den letzten Jahrzehnten daraus gemacht haben, ist das Recht auf eine eigene Wahrheit, wie sie das sogar wortwörtlich sagen: „This is MY truth.“ Eine Einstellung, die mit Meinungsfreiheit nur noch am Rande zu tun hat.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Es gibt keine Alternative Wahrheit und es gibt keine wirkliche Wahrheit, nein, es gibt einzig und allein nur die Wahrheit!
  • Kommentar von Shane O'Neill  (Diddleydoo)
    Ich frage mich ob Ihre "Kinder" (eigentlich Teenager) überhaupt froh sind um dieser Änderung?

    Dass Ihr Mann auch seinerseits kurzer tritt hört sich wie ein "Ich war da für die Kinder"-Kampf bei anschleichender Scheidungsprozess......
    1. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      Oder das sie versuchen sich von ihrer Arbeit zu lösen, die sicher viel Konflikpotenzial hatte, um als Paar wieder zusammenzufinden.
      Gerade Teenager brauchen ihre Eltern manchmal sehr, wenn sie in einer schwierigen Phase sind.
  • Kommentar von Joel Busch  (Joel)
    Na zum Glück müssen wir uns Kellyanne Conway nicht mehr anhören. Sie war zwar nicht so schlimm wie Sarah Huckabee Sanders, aber halt immernoch schwer zu ertragen mit ihren Ablenkungsversuchen, absurden Argumenten und Lügen.