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Coronavirus in Südkorea Sprunghafter Anstieg neuer Fälle

  • In Südkorea ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen massiv gestiegen.
  • Die staatliche Gesundheitsbehörde bestätigte am Samstag 813 neue Infektionen – der höchste Anstieg seit Auftreten der ersten Fälle im Land.
  • Zugleich starben vier weitere Menschen an der vom Erreger verursachten Lungenkrankheit Covid-19, die Zahl der Todesopfer stieg damit auf 17.
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Aus dem Archiv: Auswirkungen auf Weltwirtschaft sind immens
Aus 10vor10 vom 26.02.2020.
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Insgesamt haben sich den Angaben zufolge mehr als 3100 Menschen in Südkorea mit dem ursprünglich von China ausgehenden Virus angesteckt. Das sind weltweit mit Abstand die meisten Fälle ausserhalb Chinas.

Die Zahl der Infektionen dürfte sich noch weiter erhöhen, da die Behörden mehr als 260'000 Mitglieder einer christlichen Sekte untersuchen wollen, von der der Ausbruch in Südkorea vermutlich ihren Ausgang genommen hatte.

In der Millionenstadt Daegu hat es besonders viele Infektionsfälle.
Legende: In der Millionenstadt Daegu hat es besonders viele Infektionsfälle. Keystone

Die meisten Infektionsfälle in Südkorea stehen im Zusammenhang mit der Religionsgemeinschaft Shincheonji Church of Jesus: Eine 61-jährige Anhängerin hatte trotz einer fiebrigen Erkrankung mindestens vier Gottesdienste der Glaubensgemeinschaft in der Millionenstadt Daegu besucht, bevor bei ihr das Coronavirus diagnostiziert worden war. Angesichts der öffentlichen Kritik an der Politik der Sekte klagte ein Sprecher über eine «Hexenjagd».

Verwirrung um Zahl der Todesopfer in Iran

In Iran ist die Zahl der Todesopfer durch das neuartige Coronavirus möglicherweise bedeutend höher als die offiziell angegebenen 34. Mindestens 210 Menschen seien bisher an Covid-19 gestorben, teilten medizinische Fachkräfte dem iranischen Büro der britischen BBC mit.

Laut offiziellen Zahlen sind in Iran 388 Fälle einer Corona-Virusinfektion bestätigt – auch hier gehen Kritiker von einer bedeutend höheren Zahl aus. Die iranischen Behörden haben die Zahlen der BBC zurückgewiesen.

SRF 4 News, 03:00 Uhr; sda/afp/morr;

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