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Porträt von Francesco Schettino.
Legende: Mehrere Wochen dauerten die Anhörungen, nun steht Francesco Schettino vor Gericht. Reuters
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International «Costa»-Kapitän Schettino wird im Juli der Prozess gemacht

Eineinhalb Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» muss sich ihr Kapitän Francesco Schettino vor Gericht verantworten. Der Prozess beginnt am 9. Juli. Ihm wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.

Der Prozess gegen den Unglückskapitän der «Costa Concordia», Francesco Schettino, beginnt am 9. Juli. Das hat der für die Voranhörungen zuständige Richter in Grosseto entschieden. Er wies gleichzeitig alle Anträge der Verteidiger Schettinos zurück, die eine neue Runde der Beweisaufnahme  um den spektakulären Unfall vor der Insel Giglio wollten.

Dem italienischen Kapitän wird fahrlässige Tötung und Körperverletzung sowie Havarie und das Verlassen des Kreuzfahrtschiffes noch während der  Evakuierung vorgeworfen. Schettino soll das Schiff unverantwortlich nah an die Küste gesteuert haben, um dem Hafen einen traditionellen Seemannsgruss zu entrichten. Zudem soll er das gekenterte Schiff vor dem Abschluss der Evakuierung verlassen haben.

Die «Costa Concordia» hatte am Abend des 13. Januar 2012 mit mehr als 4200 Menschen an Bord einen Felsen vor der italienischen Insel Giglio gerammt und war leck geschlagen. 32 Menschen starben.

Das Wrack der «Costa Concordia» liegt noch immer vor der Küste von Giglio. Seit mehr als einem Jahr bemüht sich eine US-Bergungsfirma, das Schiff wieder aufzurichten, um es zum Abwracken in einen Hafen zu bringen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von franz schleiniger , montecatini/italien
    Der Kapitän ist der Chef und trägt damit die Verantwortung. Schettino ist ein Angeber und hat auch alle Interviews zur Selbstdarstellung genutzt. Ich befürchte, dass die Strafe doch milde ausfallen wird, konnte er doch bis zur Gerichtsverhandlung sich frei bewegen.
  • Kommentar von Gerhard Himmelhan , Naters
    SRF, habe ich bei meinem vorhergehenden Kommentar die Netiquette verletzt. Er ist nicht erschienen.
    1. Antwort von SRF News Online (SRF)
      Guten Abend, es gibt keinen weiteren Artikel von Ihnen zu dieser Meldung. Beste Grüsse, Redaktion SRF News Online
    2. Antwort von Gerhard Himmelhan , Naters
      SRF, Entschuldigung das war wohl ein Fehlalarm.. Gruss
    3. Antwort von franz schleiniger , montecatini/italien
      Ich kenne den Inhalt Ihres Beitrages nicht. Ich kann Ihnen jedoch bestätigen, dass Beiträge, welche gegen Journalisten gerichtet sind, oft zensuriert werden. Als regelmässiger Schreiber zu "Italienthemen" ist mir das mehrfach aufgefallen.Leider!
    4. Antwort von Gerhard Himmelhan , Naters
      @Schleiniger, ich habe bei der Uebermittlung des Artikels einen Fehler gemacht. War meine Schuld!
  • Kommentar von S. Sugano , Therwil
    Neben den vorwurf der fahrlaessige Toetung und Koerperverletzung sowie Havarie und das Verlassen des Kreuzfahrtschiffes noch waehrend der Evakuierung, sollte man ihm gleich auch noch Nicht beherschen des Fahrzeugs vorwerfen. Wenn ich ueber Tramschienen bei der Heuwage in Basel fahre, und ein U-Turn mache, quitscht es nun mal, aber die Polizei kontrolle warf Nicht beherschen des Fahrzeug vor. Aber wenn man Leute toetet und in Gefahrbringt, und ein Millionen Schiff haveriert, dann nicht?