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Cyberkriminalität Russland beklagt Cyberangriffe auf sein Bankensystem

Hacker sollen die Zentralbank bestohlen und einen weiteren Angriff zur Destabilisiserung des Finanzsystems geplant haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die russische Nationalbank bezichtigt Unbekannte, über gehackte Accounts Millionenbeträge abgezweigt zu haben.
  • Ein Teil des Geldes soll mittlerweile wieder aufgetaucht sein.
  • Wer hinter den Angriffen steckt, geht aus dem Jahresbericht der Zentralbank nicht hervor.
  • Eine weitere Cyber-Attacke zur Destabilisierung soll auf Servern einer ukrainischen Firma in den Niederlanden geplant worden sein.

Neuer Angriff?

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Ebenfalls am Freitag beklagte Russland einen geplanten Cyberangriff ausländischer Geheimdienste auf sein Bankensystem. Die Kommandozentrale der Hacker befindet sich laut dem Inlandsgeheimdienst FSB in den Niederlanden. Genutzt würden dortige Server einer ukrainischen Firma.

Hacker sollen im Verlauf dieses Jahres in Konten bei der russischen Zentralbank eingedrungen sein. Dies geht aus dem Jahresbericht des Instituts hervor.

Demnach sollen die Unbekannten versucht haben, insgesamt zwei Milliarden Rubel (umgerechnet rund 31 Millionen Franken) zu stehlen. Inwieweit dies gelang, ist unklar. Die Zentralbank teilt lediglich mit, gut die Hälfte des Geldes auf anderen Konten wieder gefunden und weitere Überweisungen rechtzeitig gestoppt zu haben.

Gegen strategisch wichtige Finanzinstitute und die Zentralbank gerichtete Cyberangriffe könnten die finanzielle Stabilität gefährden, heisst es im Jahresbericht.

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