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Daten zu Klimawandel Mehr Treibhausgase in Atmosphäre als je zuvor

  • Die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre ist nach Messungen von Klimaforschern so hoch wie nie.
  • Dies meldet die Weltwetterorganisation (WMO) der UNO.
  • Es gebe keine Anzeichen für eine Umkehrung des Trends, der zu langfristigem Klimawandel beitrage, so die Organisation.
Legende: Video Aus dem Archiv: Weltklimarat mahnt zu raschem Handeln abspielen. Laufzeit 01:54 Minuten.
Aus Tagesschau vom 08.10.2018.

Ohne eine Verringerung von CO2 und anderen Treibhausgasen werde der Klimawandel zerstörerische und unumkehrbare Folgen für die Erde haben, erklärte der WMO-Generalsekretär Petteri Taalas am Donnerstag in Genf. Es sei höchste Zeit, zu handeln.

Die Chance, noch einzugreifen, ist fast vertan.
Autor: Petteri TaalasGeneralsekretär WMO

Nach Angaben der WMO stieg die CO2-Konzentration im vergangenen Jahr auf 405,5 ppm (Teilchen pro Million Teilchen), nach 403,3 im Jahr 2016. Die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre trage zum Meeresspiegelanstieg, der Versäuerung der Meere und extremen Wettersituationen bei.

Druck auf Ozonschicht

Die Forscher stellen zudem fest, dass sich der Rückgang des längst verbotenen Kühlmittels CFC-11 (Trichlorfluromethan) seit 2012 deutlich verlangsamt habe. Dieses beschädige die Ozonschicht, wirke als Treibhausgas und wird laut WHO in Ostasien noch immer hergestellt.

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36 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
    Die Situation scheint wirklich dramatisch zu sein. Der Zweibeiner muss sich wohl wirklich überlegen was er will: Jeder von uns verbraucht Energie, benötigt Süsswasser und Nahrung. Die Mehrheit der Lebensgrundlagen (Energieträger, Nahrung, Kleidung, Baustoffe usw.) werden hunderte, wenn nicht tausende von Kilometern umhertransportiert. Dies alles müsste gestoppt werden, wenn die Gefahr wirklich so gross ist. Wir werden es in den nächsten Jahren erfahren!
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    1. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      Sie haben ja vollkommen recht, man sollte, muesste... aber meine "Sparbemuehungen" sind praktisch Makulatur, Plazebo, weil das Leben ist arrangiert.. das Verhalten begruendet auf Entwicklung... der Wirtschaft, den gegebenen Tatsachen und unserer "Praegung" Ich kann zB nicht anders als mit dem Auto zum Einkauf gehen.. aeh fahren, kein OeV.. Die Welt kennt nichts Anderes als Wirtschaftswachstum und die Armen der Welt haben viele Kinder weil die im Alter benoetigt werden...zB
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    2. Antwort von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
      Ja lieber Herr Nanni, Sie sind auf der richtigen Seite: Jeder kann himself etwas dazu beitragen. Aber primär gemeint ist die globale geistige Elite, welche über die grundlegenden Wirtschaft-, Sicherheit- und Energieversorgungsprozesse entscheidet: Wie kann der weitweit e Transportwahnsinn in der Luft, am Boden und im Wasser minimiert werden? Wie können die lebensnotwendigen Mittel verteilt werden, damit die globale Bevölkerungszunahme auf Null reduziert werden kann? - Utopisch, ich weiss!
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  • Kommentar von David Rothen (EinGrünerundmehr)
    Immer wieder weggelassen wird der Hauptverursacher von Treibhausgasen: die Viehwirtschaft. 1 Kilo Rindfleisch produziert etwa 36kg CO2: ungefähr so viel wie 250km Autofahren. Es ist an der Zeit über unseren Konsum von tierischen Produkten nachzudenken.
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    1. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      die Viehwirtschaft....???? Und wie viel Abgase produziert der Mensch pro Kg Eigengewicht.. DAS sollte man auch mal ausrechnen... Aber die massive Ueberbevoelkerung ist eh Geschichte naher Zukunft.. naehmlich wenn das gegenwaertige Klima kollabiert.. und das kann schneller gehen als gedacht.. Dann wird es heissen .. ach haetten wir doch..! Das kurz vor dem Erfrieren...
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    2. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Der Fleischkonsum produziert gleich viel Treibhausgase wie der gesamte Verkehr
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  • Kommentar von Benedikt Jorns (Benedikt Jorns)
    Ca. 85% der weltweiten Energieversorgung geschieht zurzeit mit Kohle, Erdöl und Erdgas. Erneuerbare Energien und Kernenergie decken die restlichen 15% ab. Die erneuerbaren Energien werden zwar in vielen Ländern gefördert, doch ihr Anteil wächst nur minimal. Die Nutzung der Kernenergie wird erst mit der Entwicklung der 4. Generation wieder vorangetrieben. Doch leider wird hier Forschung und Entwicklung zu wenig gefördert. Eine spürbare Reduktion des CO2-Ausstosses ist nicht in Sicht.
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