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Protest gegen Rassisten Demonstranten zerstören Konföderiertenstatue in North Carolina

Legende: Video Demonstranten stürzen Statue vom Sockel (unkomm.) abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Aus News-Clip vom 15.08.2017.
  • Demonstranten haben ein Denkmal für Soldaten der ehemaligen Südstaaten Amerikas gestürzt.
  • Für sie war es ein Symbol für Sklaverei.
  • Laut der Veranstalter war die Aktion eine Antwort auf die Zusammenstösse von Rassisten und Gegendemonstranten in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia.

Auf Aufnahmen des US-Senders WNCN vom Montag (Ortszeit) war zu sehen, wie eine Demonstrantin eine Schlinge um den Hals der Figur in Durham im US-Bundesstaat North Carolina legte. Daraufhin begannen andere Teilnehmer, an der Schlinge zu ziehen und die Statue zu stürzen. Später traten die Menschen auf die Statue ein.

Das Denkmal aus dem Jahr 1924 stand für Soldaten, die auf der Seite der Konföderierten Staaten im Amerikanischen Bürgerkrieg starben. Die Konförderierten Staaten entstanden 1861, als sich elf südliche Gliedstaaten der USA abspalteten. Man spricht auch von den Südstaaten oder «Sklavenhalterstaaten». Vier Jahre später zerbrach das Bündnis. Die ein Jahr davor in der Union beschlossene Regelung zur Abschaffung der Sklaverei galt dann auch für die Südstaaten.

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81 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Stahn (jazz)
    Ein altes Sprichwort besagt: Der Schlauere gibt nach, der Esel bleibt stehen. Linke wie rechte Gewalt halten die USA derzeit in Atem. Nach der demokratischen Wahl Trumps, zeigt das Verhalten der Linken, Linksaktivisten, Antifa, BLM eines auf -sie brillieren mit Sturheit, Moralin, und merken selber nicht, dass diese ständigen hasserfüllten Provokationen (auch gewalttätig), sie damit genau das Gegenteil davon erreichen, was sie aber vorgeben erreichen zu wollen. Hass lähmt den Verstand der Linken.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      In diesem Fall wäre Trump der Esel.
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  • Kommentar von Josef Magyar (MaJo)
    Seit einiger Zeit ist hemdsärmelige, authoritäre Kommunikation in der Politik zunehmend modisch, und hierbei ist Trump nur der z.Z. schillerndster Vertreter dieser Gattung. Die geistige Einstellung der Seinesgleichen macht Schule und polarisiert die Gesellschaft, anstelle der Stärkung des Zusammenhalts. Deshalb musste die arme Statue als Stellvertreter seinen Kopf hinhalten. Quo vadis unsere Gesellschaft? Authoritäres Politik und die Un-Kultur der Intoleranz waren Wegbereiter des 2. WK...
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    1. Antwort von Roger Stahn (jazz)
      «Authoritäres Politik und die Un-Kultur der Intoleranz waren Wegbereiter des 2. WK»? Fakten: Es war der SPD-Chef (Erhard Auer), der beizeiten Hitlers Ausweisung verhinderte, denn Bayerns konservativer Innenminister (Franz Xaver Schweyer) und die Vertreter der bürgerlichen Parteien wollte den NS-„Führer“ 1922 abschieben. Falsche Toleranz Ideologie, kann also böse ins Auge gehen...
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  • Kommentar von Severin Heck (Selber denken und prüfen)
    Das Geschichtsverständnis der Linken ist schon unglaublich defizitär. Der Sezessionskrieg hatte nichts mit Sklaverei zu tun. Aber der Republikanische Präsident Lincoln schuf während des Krieges in den Nordstaaten die Sklaverei ab. (Und wurde dafür von einem Demokratischen Schauspieler erschossen). Die Narrative der modernen Linken, ist absolut pervertiert. Auch waren es die Westlichen, Kapitalistischen Staaten die zuerst Sklaverei abschafften. Und international Verbote durchsetzten.
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    1. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Ihr offizielles Ende fand die Sklaverei, die von Befürwortern in den Südstaaten euphemistisch oft als The Peculiar Institution (deutsch: „die besondere Institution“) bezeichnet wurde, mit der militärischen Niederlage der Konföderation im Sezessionskrieg (1865)Der Bedarf an billigen Arbeitskräften wurde sodann durch das Convict Lease-System aufgefangen, wodurch eine Vielzahl von Afroamerikanern bis ins 20. Jahrhundert hinein (in Alabama bis 1928) in einem System der Zwangsarbeit gehalten wurde.
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    2. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Ursache war eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Spaltung zwischen Nord- und Südstaaten, die vor allem in der Sklavereifrage zu Tage trat und sich seit etwa 1830 immer weiter vertieft hatte. - Lange ist es her, gellen sie Herr Heck
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