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Trump im Visier Der US-Präsident reagiert gelassen – und vorerst nur auf Twitter

Die mediale Enthüllung direkter Ermittlungen gegen Donald Trump zeitigt im Weissen Haus bislang nur kleine Wellen. Eigentlich nur ein einziges Wellchen: ein Tweet von hämischer Gelassenheit.

Legende: Video Sonderermittler nimmt Trump ins Visier abspielen. Laufzeit 1:53 Minuten.
Aus Tagesschau vom 15.06.2017.

«Sie haben eine faule Geschichte zu Absprachen mit den Russen erfunden, jetzt versuchen sie es mit Justizbehinderung bei ihrer faulen Geschichte. Hübsch.»

Trump über Mueller

Mit dieser leicht hämischen, aber insgesamt gelassenen Zeile auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter hat sich US-Präsident Donald Trump gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, er habe die Justiz behindert.

Tagszuvor ist durch die «Washington Post» bekannt geworden, dass der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller auch direkt gegen Trump wegen möglicher Justizbehinderung ermittelt. Die Zeitung bezog sich dabei auf Regierungskreise.

Die Untersuchungen seien aufgenommen worden, kurz nachdem Trump FBI-Chef James Comey entlassen hatte. Comey hatte erklärt, er sei nach seiner Auffassung wegen der Ermittlungen in der Russland-Affäre entlassen worden.

Bereits am Mittwoch hatte der Trump-Anwalt Marc Kasowitz eine Stellungnahme verbreiten lassen. «Das Enthüllen von Informationen des FBI über den Präsidenten ist ungeheuerlich, unentschuldbar und illegal», heisst es in seiner Stellungnahme.

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35 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu", betrifft nicht nur Trump, sondern auch die Hetze der Presse, inkl. alle diejenigen, welche sich betr. Beleidigungen & Häme nicht zurückhalten können. Fazit: Trump bringt die primitivsten Seiten vieler Menschen zum Vorschein. Sie verurteilen zwar die seinigen, tun es ihm aber gleichzeitig fleissig nach.
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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Gab es schon je einen USA-Präsidenten, der soviel Unrat in kürzester Amtszeit am Hals hat ?!? Er windet sich immer wieder frei wie eine Schlange. Was für ein leider noch immer geschützter Schandfleck-Präsident für die USA und die ganze Welt.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Bin schon auf seine Fauxpas beim Gipfel in Hamburg gespannt. Er wird schwer beleidigt sein, dass ihm die Europäer nicht huldigen wie seine Lakaien neulich bei der Sitzung. Das Asylangebot von Putin für Comey meinte er scherzhaft, wobei er sich damit auch über Supertrump lustig macht. Wie wird wohl der Händedruck zwischen den beiden? Putin ist stärker.;-))
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    1. Antwort von Dölf Meier (Meier Dölf)
      Und ich mache mich lustig über Kirchhoffs Hellseherei die kaum eintreffen wird. Zudem hängt mir das Thema Trump zum Hals hinaus. Zeitverschwendung!
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    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      ich mache jede Wette mit, dass sich Putin und Trump sehr gut verstehen werden. Und das ist meine ganz pers. Meinung, die kennen sich besser als wir denken.
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