Aggressionen im Netz Deutschland nimmt Hasskommentare ins Visier

Verzweifelte Frau vor dem Bildschirm. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Innert 24 Stunden nach Beschwerdeeingang müssten soziale Netzwerke die Kommentare löschen. Keystone

  • Hasskommentare und Falschnachrichten im Internet sollen stärker bekämpft werden – das beschloss die deutsche Regierung.
  • Der entsprechende Gesetzesentwurf sieht zum Beispiel vor, dass Betreiber von sozialen Netzwerken offensichtlich strafbare Inhalte wie Verleumdung oder Volksverhetzung innerhalb von 24 Stunden nach Beschwerdeeingang löschen müssen. Tun sie das nicht, droht eine Busse.
  • Nicht alle freuen sich aber über den Vorschlag. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger sprach von der staatlichen Einsetzung einer privaten Meinungspolizei.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Besuch bei Wutbürgern

    Aus Rundschau vom 22.2.2017

    Vergewaltigen, Ersaufen lassen, Anzünden: Drastisch sind die Hass-Botschaften, welche in der Schweiz auf Facebook abgesetzt werden. Wut und Enttäuschung über die Politik treibt hunderte normaler Bürger zu scheusslichen Beschimpfungen und strafrechtlich relevanten Drohungen. Die Rundschau hat diese Wutbürger zu Hause besucht und interviewt. An der Theke bei Susanne Wille sagt der Politik-Analyst Michael Hermann, ob die Wutbürger für die Politik verloren sind.