Wenn Fussball politisch wird
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Bild 1 von 10. Nationalmannschaften und Fans haben an Europa- und Weltmeisterschaften immer wieder gesellschaftliche oder politische Zeichen gesetzt. Zu den bekanntesten Beispielen aus Schweizer Sicht gehört die WM 2018 in Russland. Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri feierten ihre Tore gegen Serbien mit dem albanischen Doppeladler. Bildquelle: Keystone/Laurent Gillieron.
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Bild 2 von 10. Das Team um Lionel Messi hat den Sieg im WM-Halbfinale 2026 gegen England mit einem politischen Plakat gefeiert. «Las Malvinas son argentinas» («Die Falklandinseln sind argentinisch») war in dunkler Schrift auf einem weissen Laken zu lesen. Dem argentinischen Team könnte nun eine Strafe der Fifa drohen. Bildquelle: Keystone/Rebecca Blackwell.
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Bild 3 von 10. An der WM 2022 in Katar wollten die Captains mehrerer europäischer Teams die regenbogenfarbene «OneLove»-Binde tragen. Die Fifa drohte jedoch mit sportlichen Sanktionen. Vor dem Auftaktspiel gegen Japan posierten die deutschen Spieler deshalb mit der Hand vor dem Mund. Bildquelle: Reuters/Annegret Hilse.
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Bild 4 von 10. Vor der EM 2020 (ausgetragen 2021) stellte die Ukraine ein Trikot vor, auf dem die Landesgrenzen inklusive der von Russland annektierten Krim abgebildet waren. Zudem war der Slogan «Ruhm der Ukraine» aufgedruckt. Russland protestierte scharf gegen das Design. Die Uefa erlaubte die Karte, verlangte bei anderen Elementen jedoch Anpassungen. Bildquelle: Reuters/Gleb Garanich.
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Bild 5 von 10. Vor dem ersten WM-Gruppenspiel gegen England 2022 sangen die iranischen Spieler die Nationalhymne nicht mit. Die Aktion wurde als Zeichen der Solidarität mit den Protesten nach dem Tod von Mahsa Amini und als indirekte Kritik an den Machthabern in Teheran verstanden. Auch die Frauen bedienten sich 2026 dieser Form des Protests. Bildquelle: Reuters/Marko Djurica.
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Bild 6 von 10. Wenige Monate vor der WM 2026 sorgte der Iran erneut für Schlagzeilen. Vor einem Testspiel gegen Nigeria traten die Spieler mit rosa und violetten Kinderschulrucksäcken auf und trugen schwarze Armbinden. Die Aktion erinnerte an die Opfer eines Angriffs auf eine Schule in Minab. Bildquelle: Reuters/Umit Bektas.
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Bild 7 von 10. Gegen die Teilnahme der chilenischen Nationalmannschaft an der Fussball-WM 1974 in Deutschland protestieren einige hundert Fussballanhänger mit Transparenten, auf denen gegen die chilenische Militärjunta demonstriert wird. Bildquelle: Keystone/Str.
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Bild 8 von 10. Beim WM-Spiel 1982 Frankreich gegen Kuwait stürmte der kuwaitische Verbandschef Scheich Fahid al-Ahmad as-Sabah den Platz, um ein Tor der Franzosen zu annullieren. Man wollte die Stärke der königlichen Familie Kuwaits zeigen. Der Schiedsrichter gab dem Druck nach und nahm das Tor zurück. Bildquelle: Keystone/AP Photo.
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Bild 9 von 10. Am 6. September 1995 entrollte die Schweizer Nationalmannschaft vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Schweden in Göteborg ein Banner mit der Aufschrift «STOP IT CHIRAC». Die Spieler protestierten damit gegen die von Frankreich unter Präsident Jacques Chirac wieder aufgenommenen Atomtests auf dem Mururoa-Atoll im Südpazifik. Bildquelle: Keystone/Karl Mathis.
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Bild 10 von 10. Für die italienische Nationalmannschaft war der faschistische Gruss unter Trainer Vittorio Pozzo bei Länderspielen wie hier 1934 absolut verpflichtend. Das Team zeigte ihn demonstrativ vor jedem Spiel, um dem Regime und dem im Stadion anwesenden Duce die Ehre zu erweisen. Bildquelle: Keystone/AP Photo.
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