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Drohnen-Störaktion in Gatwick Polizei lässt Verdächtige frei

  • Die beiden Verdächtigen im Fall der Drohnen-Störaktion am Londoner Flughafen Gatwick sind wieder auf freiem Fuss.
  • Sie stünden nicht mehr unter Verdacht, teilte ein Sprecher der Polizei in der Grafschaft Sussex mit.
  • Der 47-jährige Mann und die 54-jährige Frau waren am Freitagabend verhaftet worden.
Legende: Video Aus dem Archiv: Flughafen Gatwick wieder im Normalbetrieb abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 22.12.2018.

Die beiden seien bei den Verhören sehr kooperativ gewesen, erklärte ein Polizeisprecher. In britischen Medien hatte bereits der Arbeitgeber des Mannes den Vorwürfen widersprochen: Der 47-Jährige habe während der Störaktionen gearbeitet.

In den vergangenen Tagen hatte Chaos am zweitgrössten Flughafen Grossbritanniens geherrscht: Bei einer Störaktion waren rund 40 Mal Drohnen über dem Airport gesichtet worden. Seit Mittwochabend waren als Vorsichtsmassnahme insgesamt 1000 Flüge ausgefallen oder umgeleitet worden.

Kein Terrorismusverdacht

Die Leidtragenden waren rund 140'000 Passagiere. Etliche von ihnen strandeten kurz vor den Weihnachtsferien am Londoner Flughafen und schliefen auf Sesseln oder dem Boden. Zur Freude der Weihnachtsurlauber konnte der Betrieb am Samstag wieder aufgenommen werden.

Legende: Video «Es ist wirklich schrecklich» abspielen. Laufzeit 00:36 Minuten.
Aus SRF News vom 21.12.2018.

Von einem terroristischen Hintergrund gingen die Behörden bislang nicht aus. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass eine ausländische Regierung ihre Finger im Spiel habe, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Nicht ausschliessen wollten die Ermittler, dass es sich bei den Tätern um radikale Umweltschützer handeln könnte.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Ja nu - Private Drohnen gehören einfach total verboten. Ein Kauf sollte von Privat-Personen ab sofort verboten werden.
    Hoffe, CH-Politiker auch in Bern lernen daraus !?
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  • Kommentar von Hansueli Trüb (Hansueli Trüb)
    Es wird jetzt über die vielen armen Touristen berichtet, über das Chaos, über die Drohnenpiloten, die Sicherheit an Flughäfen. Vielleicht könnte man ja auch mal darüber nachdenken, ob diese wahnsinnige Vielfliegerei etwas mit dem Klimakollaps zu tun hat. Es gibt ja (für viele Destinationen) noch andere Verkehrsmittel. Und vielleicht könnte man ja sogar die eine oder andere Reise ganz vermeiden. Aber das scheint in unserer gesättigten Gesellschaft kein Thema zu sein.
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  • Kommentar von Pascal Gienger (Pascal Gienger)
    Ich finde es erschreckend wie heutzutage eine Verhaftung als Verurteilung angesehen wird. Inklusive Boulevardmedien die das Leben der Verhafteten für immer zerstören.
    Jeder kann verhaftet werden. Das gehört zum Rechtsstaat. Wenn Beweise den Anfangsverdacht entkräften ist man wieder frei. Aber eben heutzutage nicht mehr. Dank Blick & Co.

    Stellt Euch vor ihr werdet verhaftet als Verdächtiger eines Mords. Das beste Alibi bringt Euch nie wieder heraus aus der gesellschaftlichen Ächtung.
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