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Druck auf Premier steigt Affäre um ermordete Journalistin erreicht Regierung

  • In Malta haben die Untersuchungen zum Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia zu mehreren Rücktritten in der Regierung geführt.
  • Der Büroleiter des Regierungschefs, Keith Schembri, soll von der Polizei verhört werden, weil sein Name in Verbindung mit einem Hauptverdächtigen genannt wurde.
  • Auch Tourismusminister Konrad Mizzi warf das Handtuch, Wirtschaftsminister Chris Cardona liess sich vom Amt suspendieren.

Die Ermittler versuchen derzeit mit Hochdruck, den Drahtzieher des Mordanschlags auf die Journalistin ausfindig zu machen. Die 53-jährige Caruana Galizia war am 16. Oktober 2017 bei einem Bombenanschlag auf ihr Auto getötet worden.

Ihre Ermordung löste europaweit Erschütterung aus. Die Journalistin hatte regelmässig über Korruption, Geldwäscherei, Vetternwirtschaft und andere illegale Geschäfte in Malta berichtet. In manche der Skandale waren auch Mitglieder der Regierung von Malta verwickelt.

Firmen in Panama unterhalten

Erst vor wenigen Tagen war der Geschäftsmann Yorgen Fenech auf seiner Jacht vor der Küste Maltas festgenommen worden. Er ist Mitbesitzer unter anderem des Energieunternehmens Electrogas und Besitzer der in Dubai ansässigen Firma «17 Black», über die Galizia vor ihrem Tod berichtet hatte. Der Journalistin zufolge stand die Firma in Beziehung zu maltesischen Politikern.

Aus vor Gericht veröffentlichten E-Mails schien hervorzugehen, dass der damalige Energieminister Konrad Mizzi und Muscats bisheriger Büroleiter Schembri Firmen in Panama unterhielten, die Zahlungen von «17 Black» erhalten haben sollen. Demnach soll es Zahlungen von tausenden Euro täglich für nicht näher genannte Dienste gegeben haben.

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