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Eine Milliarde für Moderna USA verdoppeln Investitionen für möglichen Corona-Impfstoff

  • Die USA verdoppeln ihre Investitionen für einen möglichen Corona-Impfstoff.
  • Konkret erhält das Biotechnologie-Unternehmen Moderna weitere 472 Millionen US-Dollar, um einen Corona-Impfstoff zu entwickeln.
  • Damit beträgt die Investitions-Summe insgesamt nun fast eine Milliarde Dollar.
  • Teil dieses US-Impfstoff-Programms ist auch der Basler Pharma-Zulieferer Lonza. Das Unternehmen soll den Wirkstoff für die Corona-Impfung herstellen, sobald sie auf den Markt kommt.
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Aus dem Archiv: Moderna vermeldet Fortschritte
Aus Tagesschau vom 15.07.2020.
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Die deutliche Aufstockung der Investitionen sei dadurch gerechtfertigt, dass die Pläne für die dritte und letzte Testphase für den Impfstoff «erheblich» ausgeweitet worden seien, erklärte die in Cambridge im Ostküstenstaat Massachusetts ansässige Firma Moderna. Die dritte Testphase mit 30'000 Teilnehmern in den USA soll an diesem Montag beginnen.

Die Vereinigten Staaten sind das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt. 4.2 Millionen Infektions- und rund 147'000 Todesfälle wurden dort bisher verzeichnet. Die US-Regierung strebt an, dass es schon in den ersten Monaten des kommenden Jahres einen Impfstoff gibt.

Schweren Krankheitsverlauf verhindern

In der letzten Phase der klinischen Tests bei Moderna soll die Hälfte der Teilnehmer den potenziellen Impfstoff verabreicht bekommen, die andere Hälfte ein Placebo. Festgestellt werden soll laut Moderna, ob das Mittel sicher ist und eine Infektion tatsächlich verhindern oder zumindest einen schweren Krankheitsverlauf bei Infektion mit dem Coronavirus verhindern kann.

Die bisher veröffentlichten Ergebnisse der Forschungen bei Moderna machen Hoffnung. Demnach entwickelten alle 45 Probanden der ersten Testphase Antikörper gegen das Coronavirus, zudem traten keine schweren Nebenwirkungen des potenziellen Impfstoffs auf.

Weltweit suchen Forscher nach Impfstoff

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An einem Impfstoff gegen das Coronavirus wird weltweit von Laboren geforscht, so etwa auch von der deutschen Firma Biontech und dem US-Konzern Pfizer in einem gemeinsamen Projekt. Die US-Regierung bestellte bei Biontech und Pfizer bereits vorab Coronavirus-Impfstoffe im Wert von 1.95 Milliarden Dollar, wie die deutsche Firma mitgeteilt hatte.

SRF 4 News, 6 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
    Auch wenn es jetzt schneller geht als wir alle gehofft haben, für hunderttausende kommt der Impfstoff zu spät, und für Millionen hat das Virus bis dann auch bleibende Schäden verursacht, und durch die Spitalbehandlungen werden Millionen Amerikaner finanziell ruiniert sein, Millionen Unternehmen werden schon konkurs sein. Auch hierzulande würde ein zweiter Lockdown unfassbar viel kosten, je schneller dieses Virus eliminiert wird, je besser!
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  • Kommentar von Iliyan Pavlov  (Nachdenken)
    Wir gehen davon aus, dass alle Politiker sich als erste den Fast-Track-Impfstoff injizieren werden und dies vor den Fernsehkameras als Zeichen des Vertrauens und der Solidarität.
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    1. Antwort von Peter Singer  (P.S.)
      Das werden sie mit ziemlicher Sicherheit tun. Der Impfstoff wird alle drei Phasen der klinischen Studie durchlaufen haben. Man weiss ziemlich genau, wie so eine Impfung funktioniert und dass sie ungefährlich ist.

      Hingegen ist das Coronavirus gefährlich und kann zu schweren Lungenschäden führen. Wir erinnern uns wie Boris Johnson auf der Intensivstation lag. Andere Politiker werden das um jeden Preis vermeiden wollen und sich impfen lassen.
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    2. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      Zuerst kommen nicht Politiker zum Zug, sondern Ärzte u d Pflegepersonal, die an der Front gegen das Virus kämpfen und Leben retten. Dann kommen Polizei und andere Notfalldienste, dann Risikogruppen. Politiker können Social Distancing machen, also ein Kontakt mit dem Virus vermeiden, also müssen sie sich hinten anstellen.
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  • Kommentar von Dani Keller  (¯\_(ツ)_/¯ ____)
    Bzgl. Zeitplan: die USA strebt eigentlich noch dieses Jahr 100 Mio. Impfdosen im November/Dezember an (Fauci). Gemäss Lonza wird ab Ende September produziert. Phase II, III und Produktion laufen jetzt quasi parallel - mit dem Risiko, dass der Impfstoff floppt.
    Die 1 Mia. sind lächerlich wenig im Vergleich zu den Lockdown-Schäden und "Aufbauprogrammen" (EU 750 Mia.) der Staaten.
    Für Trump könnte der Impfstoff ein Befreiungsschlag werden, zeitlich dürfte passen bis November.
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