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Hochhausbrand in London Eine Welle der Solidarität nach dem Inferno

Hunderte haben beim Brand alles verloren. Die Solidarität mit den Opfern ist riesig. Londoner versorgen sie mit Nahrung, Getränken, Kleidung und Spielzeug.

Der Grenfell Tower beherbergte etwa 400 bis 600 Menschen, die in 120 Wohnungen wohnten. Noch wird nicht genau beziffert, wie viele Leute vermisst werden. Hunderte Leute, darunter viele Familien, haben überlebt, sind traumatisiert und stehen auf der Strasse. Sie haben alles verloren.

Die Londoner reagierten prompt. Freiwillige bringen Essen und Trinken, Decken und Kleider, Spielsachen und Kinderwägen.

SRF-Reporter Marcel Anderwert war vor Ort

Auch Prominente zeigen sich solidarisch

Sängerin Adele geht am Abend nach dem Brand an den Unglücksort und bietet ihre Hilfe an.

Auf Twitter bedanken sich viele Leut bei den den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz.

Zahl der Toten steigt

Nach dem Hochhausbrand ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Londoner Polizei auf 17 gestiegen. Bislang wurde sie mit 12 angegeben. Die Einsatzkräfte rechnen damit, dass es noch weitere Opfer gibt.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Geneviève Schmid (Geneviève)
    Brandkatatstrophen waren in den 70ern auch hier häufiger, nur die Kontrolle von Notausgängen und - in der Regel per Vorschrift erzwungene - Umbauten nach aktuellen Brandschutzbestimmungen führten zu den heutigen Standards. Diejenigen, die hier und bei anderen Bränden Verschwörungen dunkler Mächte wittern und gleichzeitig über "Bürokratie" und den Staat herziehen, wirken in Richtung Verschlechterung von Sicherheitsbestimmungen.
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  • Kommentar von Geneviève Schmid (Geneviève)
    Privatisierungen, "Deregulierung" und Unterfinanzierung, getarnt als positiv klingendes "Sparen" und "schlanker Staat" bedeuten oft zu wenige Kontrollen und sinkende Sicherheitsstandards. Dies ist hier das wahre Problem. Statt pauschalen, inhaltslosen und uninformierten Parolen wie "die EU" und "harter Brexit" ist lösungsorientierte Sachpolitik und bewusstes Gestalten und Umsetzen von Regeln und Gesetzen angesagt.
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  • Kommentar von Ivo Muri (Ivo Muri)
    Diesen Schwung sollten die Briten in den harten Brexit mitnehmen. Solidarität brauch kleinräumig organisierte bürgerliche Gemeinschaften, in denen Bürger für einander Bürgen. Die EU ist hierzu zu gross und zu anonym und zu wenig föderalistisch. Menschen sind soziale Wesen - Sie können nicht anders. Siehe auch auf YouTube - Ivo Muri - Die Erfindung des Geldes - Falsch verstandene Religion und falsche Wirtschaftstheorien sind das Problem. Nicht die Nationen. Wir brauchen eine EFTA 2.0
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    1. Antwort von Samuel Röthlisberger (S.Roethlisberger)
      Kann man nicht ein einziges mal einfach beim Thema bleiben? Der Artikel hat mit der EU und Brexit nichts zu tun. Auch nicht mit Sushi oder Pflastersteinen...
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