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International Eingebüsst ist auch gehandelt: Rubel rutscht auf Rekordtief

Seit Monaten befindet sich die russische Währung quasi im freien Fall. Krim-Krise und Sanktionen sind daran aber nur zum Teil Schuld.

Legende: Video Der Rubel schwächelt massiv abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
Aus Tagesschau vom 07.11.2014.

Der Rubel hat in den letzten Tage neue Rekordtiefen erreicht. Bekam man vor drei Jahren für 100 Rubel noch 3.30 Dollar, sind es heute nur noch rund 2 Dollar. Das entspricht einem Wertverlust von einem satten Drittel.

Befeuert haben diese Talfahrt natürlich die Sanktionen um Zuge der Ukraine-Krise. Aber es gibt auch andere Gründe – der wichtigste: die weltweit fallenden Preise für Rohöl und Gas.

Die russische Zentralbank versucht mit ihren Mitteln die Währung zu stabilisieren – bisher mehr oder minder erfolglos. Und nun droht für die Stützungskäufe auch noch das Geld auszugehen. Für Experten ist deshalb klar: Der Rubel geht schweren Zeiten entgegen.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    @Thomas Treichler, nun ja die Märkte, das ist New York London und Singapur, die haben ein Problem, Russland ist wenig verschuldet und daher nicht sehr von den Intr. Finanzmärkten abhängig, ausser ein par Oligarchen die Ihre Milliarden im Ausland in Rubel halten, die haben ein Problem. Die EUSA hätten wohl gern dass Russland ein Problem hätte, aber schon der Aepfel import-stop nach Russland hat in Polen einen Aufschrei verursacht. lol.
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    1. Antwort von Rolf Künzi, Winterthur
      Durchhalten können noch viele lang. Doch mit einer gesunden Weltpolitik hat das sicher nichs zu tun. Welt- Kontinental- und Binnenhandel sollten im Gleichgewicht sein und davon sind wir Meilenweit entfernt. Jeder verharrt ängstlich in seinem alten System. China glaubt noch immer es könnte die alte Abschottungspolitik weiterführen, Amerika sie sei Weltführer und Russland ein zu großes Land alleine beherrschen. Afrika hat keine gesunde Weltwährung und Europa als Großmacht übt vor sich her.
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    2. Antwort von Thomas Treichler, Honolulu
      Urs Keller: Russland hat enorme Probleme. Die meisten Oligarchen haben Ihr Geld in Euros und Dollars, nicht Rubles, und haben bisher etwa 30% an Devisen verdient. Der Devisenabfluss nimmt zu. Die Verunsicherung intern ist gross, ich habe dies aus erster Hand. Bei 9.5% internen Zinsen nimmt die Inflation zu. Und dies in einem Land von Rentnern.
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    3. Antwort von Thomas Treichler, Honolulu
      Die Staatsverschuldung ist nicht ausschlaggebend, sondern die externe Privatverschuldung, die sich auf $700,000,000,000 belauft. Grosses Problem. Nicht nur fuer die Russen, sondern auch fuer die Kreditgeber. Dazu kommt dass die Energiefirmen die Technologie des Westens brauchen. Und der Dollar als Leitwaehrung wird niemals abgeloest von Waehrungen die nicht transparent sind und manipuliert werden. Russland hat ein korruptes Wirtschaftssystem.
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  • Kommentar von Rolf Künzi, Winterrhur
    Putin, Merkel und Obama müssten eigentlich an einen Tisch sitzen. Am besten noch mit den Chinesen. Mir zeigen einfach alle Parteien auf das Sturheit und List zwar helfen ganz an die Spitze von Ländern zu kommen aber niemals der Welt wirklich gut tun. Was die Welt braucht ist ein neues Währungssytem. Was macht man nun gegen solch egoistische Regierungen? Lokalwährungen wie Bayern z. B. Bis die Machtmenschen wieder das Zepter in die Hand nehmen und es verbieten, aus so humanen Gründen.
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  • Kommentar von P.Meier, Zürich
    Vielleicht wird Russland und China eine neue gemeinsame Weltwärhung einführen, die sich auf ihre grossen Goldvorräte stüzt bez. an den Goldpreis gebunden ist. Dann kann man Russische Rohstoffe und Chinesische Produkte nur noch in dieser Währung bezahlen. Das würde zum Zusammenbruch des US Dollars und zum massiven Wertverlust des Euros führen. Gleichzeitig stiege dann der Goldpreise ins unermessliche. Russland und vorallem China haben ihre Gold Reserven in den letzten Jahren massiv vergrössert.
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    1. Antwort von Rolf Künzi, Winterthur
      Es bahnt sich leider ein Kampf in die Richtung an. Nur reicht das Gold nicht als Grundlage. Wahrscheinlich nicht mal bei einem Faktor 1:100. Amerika hätte die Change gehabt ihr Vetorecht im IWF abzugeben und neue Regeln aufzubauen. Jetzt wird es sich schon bald einem Kampf stellen und im Weltverbund einreihen müssen.
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