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Staatshilfe für Krisenbank Einigung über staatliche Rettung von Monte dei Paschi

Die EU-Kommission stimmt dem Rettungsplan der italienischen Regierung für die hochverschuldete Traditionsbank zu.

Bodenmosaik mit Bankenlogo.
Legende: Die Banca Monte dei Paschi di Siena gilt als älteste Bank der Welt. Reuters
  • Die italienische Regierung darf die angeschlagene Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) mit rund sechs Milliarden Euro unterstützen.
  • EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager und der italienische Wirtschafts- und Finanzminister Pier Carlo Padoan haben sich auf die Bedingungen für eine Staatshilfe geeinigt.
  • Zulässig ist aber nur eine vorsorgliche Rekapitalisierung, denn die Zukunft der Bank wird als profitabel eingeschätzt. Die Europäische Zentralbank (EZB) muss der Vereinbarung zwischen Rom und Brüssel formal noch zustimmen.
  • Die 1472 gegründete Bank sitzt auf faulen Krediten und schreibt Milliardenverluste. Die EZB stellte bei Monte dei Paschi einen Kapitalbedarf von 8,8 Milliarden Euro fest.
  • Die Bank erwartet neben der Staatshilfe zusätzliche Unterstützung von institutionellen Anlegern. Monte dei Paschi wäre damit zu etwa 70 Prozent verstaatlicht.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Hat die EU nach der Bankenkrise nicht verlautern lassen, dass keine Banken mehr mit Steuergelder gerettet werden dürfen? Habe schon immer den Verdacht gehabt, die EU ist ein reines Wirtschaftskonstrukt, Friedensprojekt ist die Maske. Den Reichen und gut betuchten Steuergelder nachschmeissen ist sehr sehr fragwürdig und unsozial!!
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Wie dürfen sechs Milliarden verschwinden ohne dass eine Analyse veröffentlicht wird? Da der Steuerzahler dafür bezahlen muss wäre das folgerichtig. Zudem, wer ist Eigentümerin dieser Bank und wie haften die Organe?
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  • Kommentar von D.E.K. Steiner (D.E.K. Steiner)
    Was heisst schon "sitzt auf faulen Krediten"? Bei diesen angeblichen "faulen Krediten" handelt es sich tatsächlich um geschickt verschleierte Tricksereien der Banker, mit denen sich diese die Taschen füllen. Und blechen muss dann der Bürger. Alles geplant. Wenn man genau betrachtet, was im Detail abläuft, fällt - entsprechend - auch auf, dass bei diesen "faulen Krediten" praktisch nichts nachgeprüft und praktisch niemand zur Verwantwortung gezogen wird. Warum wohl ...
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