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Einwanderung in die USA US-Regierung will schärfere Auflagen für Green Card

  • Die US-Regierung will die Vergabe von dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen (Green Card) weiter verschärfen.
  • Einwanderer sollen keine Green Card mehr erhalten, wenn sie beispielsweise staatliche Hilfen für Lebensmittel oder Unterkünfte in Anspruch nehmen.
  • Davon betroffen könnten bis zu 380 000 Menschen pro Jahr sein.
Mann läuft am Flughafen an einem Schild vorbei mit der Aufschrift: Willkommen in den vereinigeten Staaten von Amerika.
Legende: US-Regierung will die Vergabe von dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen weiter verschärfen. Reuters

Das Ministerium für Heimatschutz schreibe Sachbearbeitern nun vor, die Nutzung von Sozialleistungen als «schwerwiegende negative Faktoren» zu bewerten, schreibt die «New York Times». Wer von staatlichen Unterstützungen abhänge, werde voraussichtlich abgelehnt. Millionen armer Einwanderer, die auf Hilfen angewiesen sind, werden so gezwungen, sich zwischen finanziellen Hilfen und der Green Card zu entscheiden. Laut der «Washington Post» sind auch Teilnehmer von medizinischen Programmen betroffen.

Verschärfungen sind schon länger im Gang

Die Einwanderungsgesetze enthalten nach Angaben des Heimatschutzministeriums seit Langem Bestimmungen, die hilfsbedürftigen Ausländern eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung verweigern können. Anwärter auf die Green Card haben demnach bereits zuvor nachweisen müssen, keine Last darzustellen und finanziell für sich selbst sorgen zu können. Die Inanspruchnahme von Lebensmittelhilfen war davon bisher jedoch ausgenommen.

Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte schon zuvor Änderungen eingeführt, die den Antragsprozess erschweren. So sind die Formulare umfangreicher geworden. Ausserdem müssen sich nun viel mehr Bewerber einer Befragung stellen, was den Prozess aus Sicht von Beobachtern verzögern könnte.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Wendy Müller (WendyElizabeth)
    Wer will denn auch schon in die USA einwandern ? In der Post Brexit Transition Zeit bis 2020 werde ich noch nach England einwandern. In England lebt es sich besser als in den Staaten. Und zweitens es ist ja auch selbstverständlich dass solche die auf staatliche Hilfe angewiesen sind keine Greencard bekommen. Ist doch fast überall so.
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (KallePalle)
    MAn muss sich auf noch ganz andere Dinge einstellen. Erst wenn das Land so richtig abgewirtschaftet hat wird man einsehen was da wirklich läuft. Die Republikaner haben noch mehr als die andere Seite den Bezug zur Wirklichkeit verloren, ohne die vielen Immigranten läuft doch eh nichts mehr, schauen Sie mal nach Florida. Bauen = Latinos, Reinigung = Lationis, SERVICE = Immigranten und so weiter. Politiker sind schon eine sehr spezielle Spezie der menschlichen Gesellschaft.
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  • Kommentar von Steve Rasmussen (rast)
    "Trump möchte Einwanderern die Green Card verweigern, wenn sie auf staatliche Hilfe angewiesen sind" könnte man auch formulieren als, "möchte die Green Card verweigern, wenn sie zur Ausbeutung staatlicher Hilfen einreisen". Ist ja schliesslich das Geld der Steuerzahler, welches für das humanitäre Gewissen und die Image-Poliererei der politischen Oberschichten da geopfert wird.
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    1. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Sie werfen den Menschen, welche selbst nicht viel besitzen, Ausbeutung vor. Ohne Ausbeutung wären viele dieser Menschen wohl gar nicht mittellos.
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