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Trump: «Nichts wäre schlimmer, als den Sieg zu verkünden, bevor der Sieg gewonnen ist.» (englisch)
Aus News-Clip vom 30.03.2020.
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Ende April anstatt Ostern US-Präsident Trump verlängert Corona-Massnahmen

  • US-Präsident Donald Trump erwartet, dass die Zahl der Toten in der Corona-Krise in den USA in zwei Wochen ihren Höhepunkt erreichen könnte.
  • Deswegen verlängert er die ursprünglich bis zum 30. März geltenden Richtlinien zur Eindämmung der Corona-Epidemie bis zum 30. April.
  • Dies kündigte Trump am Sonntag im Rosengarten des Weissen Hauses an.

Je besser die Richtlinien eingehalten würden, «desto schneller wird dieser Albtraum enden», sagte Trump. Vor zwei Wochen hatte die US-Regierung Richtlinien für zunächst 15 Tage veröffentlicht, die unter anderem vorsehen, dass Menschen Abstand zueinander halten und Ansammlungen von mehr als zehn Menschen vermieden werden sollen.

Trump zeigte sich optimistisch, dass bis zum Sommer das Schlimmste überstanden sei. «Wir können davon ausgehen, dass wir bis zum 1. Juni auf dem Weg der Erholung sind.»

Trotzdem befürchtet er, dass die Krise in den USA 100'000 Menschen das Leben kosten könnte. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch die getroffenen Massnahmen auf 100'000 zu begrenzen, «dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht», sagte der US-Präsident. «Das ist eine furchtbare Zahl.»

US-Experte: Bis zu 200'000 Todesopfer

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Anthony Fauci und Donald Trump
Legende: Fauci berät Trump in der Corona-Krise. Keystone
  • In den USA könnten zwischen 100'000 bis 200'000 Menschen am Coronavirus sterben, sagte Anthony Fauci, Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, dem Sender CNN.
  • Besonders betroffene Grossstädte wie New York und New Orleans warnten, dass ihnen bald das medizinische Material ausgehen würde.
  • Die Zahl der registrierten Corona-Toten in den USA ist binnen 24 Stunden um 518 gestiegen. Damit starben bislang insgesamt mindestens 2400 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus in den USA.

Doch kein Normalbetrieb an Ostern

Noch vor wenigen Tagen hatte Trump gesagt, dass er die USA bis Ostersonntag – also in zwei Wochen – wieder weitgehend im Normalbetrieb sehen wolle. Nun sagte er: «Nichts wäre schlimmer, als den Sieg zu verkünden, bevor der Sieg gewonnen ist. Das wäre der grösste Verlust von allem.» Trump versicherte zugleich: «Wir werden diesen unsichtbaren Fluch, diesen unsichtbaren Feind besiegen.»

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Coronavirus: Drei Millionen US-Amerikaner ohne Job und ohne Versicherung
Aus Tagesschau vom 29.03.2020.
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SRF 4 News, 1:00 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Kistler  (THOMKIS)
    Wäre die Menschheit intelligenter, hätte so einer wie Trump gar nie nur annähernd die Möglichkeit, auf so einem Thron hoch oben herum zu prahlen und sein narzistisches Dasein zu feiern. Der müsste dann wahrscheinlich parieren und seine Klappe halten um keine Sanktionen zu bekommen. Aber bei der heutigen Gesellschaft gibt man einem solchen Polterer ja den besten Nährboden.
  • Kommentar von Jacques Emery  (Lifelover)
    Wieso sagt man immer "Trump verordnet“?
    Er ist total überfordert und hat in Sachen Coronavirus längst nichts mehr zu sagen. Nur unterschreiben kann er.
    1. Antwort von Thomas Kistler  (THOMKIS)
      Der ist nicht nur bei Corona überfordert, sondern noch in vielen Dingen im Leben. Leider haben dumme Bauern oft die grössten Kartoffeln.
  • Kommentar von Bert Kramer  (Bertkramer)
    Trump ist überfordert, wie wir alle!