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Ergebnisse der Landtagswahl Lega Nord legt in Südtirol zu

  • Bei der Landtagswahl in der italienischen Provinz Südtirol hat die regierende Volkspartei SVP starke Verluste eingefahren.
  • Nach Auswertung aller Stimmen kommt sie auf 41,9 Prozent der Stimmen – rund vier Prozentpunkte hinter dem Resultat von 2013. Damit erhält die Partei 15 der 35 Sitze im Parlament.
  • Dagegen legte die in Rom mitregierende Lega Nord kräftig zu. Sie kommt auf 11,1 Prozent der Stimmen (2013: 2,5 Prozent).

Überraschend kam der Unternehmer Paul Köllensperger, der vor fünf Jahren für die Fünf-Sterne-Bewegung in den Landtag in Bozen eingezogen war, mit seiner eigenen Liste mit 15,2 Prozent auf den zweiten Platz. Die Bewegung des Unternehmers wird mit sechs Mandaten im künftigen Landtag vertreten sein; Lega Nord erhält vier Sitze.

Die Grünen lagen bei 6,8 Prozent, knapp zwei Punkte unter ihrem Ergebnis von vor fünf Jahren. Die bisher in Bozen mitregierende sozialdemokratische Partito Democratico (PD) rutschte auf knapp unter 4 Prozent ab (2013: 6,7). Erhebliche Verluste gab es auch bei den deutschsprachigen Rechtsparteien, den Freiheitlichen und der Süd-Tiroler Freiheit.

Lega siegt in Bozen

In der Regionalhauptstadt Bozen erreichte die rechtsgerichtete Lega mit 27,8 Prozent der Stimmen den ersten Platz. Die Südtiroler Volkspartei rutschte in der Landeshauptstadt nach vorläufigen Ergebnissen von 22,2 auf 16,6 Prozent ab. Der sozialdemokratische Partito Democratico (PD) stürzte von 22,2 auf 12,2 Prozent ab.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Eine Partei wie die Lega die davon Lebt gegen andere zu hetzen ist eine armselige Partei. Jahrzehnte wetterten sie gegen die Süditaliener und wollten ihr Padano und nun sind die Asylanten und Migranten dran., einfach nur erbärmlich. Wie verlogen das Ganze ist, zeigt sich an Umberto Bossi. Jahrelang klagte er die Süditaliener an sie seien Verbrecher und Korrupt und er? Er wurde wegen Betrugs zu 2½ Jahren Haft verurteilt. wenn man die Vergehen ansieht, liest man ein Protokoll eines Verbrechers.
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    1. Antwort von Jürg Brauchli (Rondra)
      Und die Leute haben trotzdem so gewählt. Sie werden ihre Gründe haben...
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (jolanda)
      Damit eine Partei von 2.5 auf 11.1 % stärker werden kann, braucht es Wähler(innen), die das ermöglichen. Laut Ihrem Kommentar, Frau Röthenmund, sind deshalb auch diese 11.1% Südtiroler erbärmliche Menschen, die eine solch "armselige" Partei, die offenbar nur Hass und Hetze im Parteiprogramm hätten, wählen! Nun, warum auch die Lega Nord im Südtirol so stark zulegen konnte, wird eben faktische Gründe haben!
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