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International EU-Kommission wirft Google Wettbewerbs-Verzerrung mit Android vor

Die EU verschärft ihr Wettbewerbsverfahren gegen Google. Dabei geht um es um Android, das meist benutzte Smartphone-System der Welt. Der US-Konzern soll seine marktbeherrschende Stellung dazu missbrauchen, Konkurrenten den Marktzugang zu versperren.

Google-Logo in der EU-Flagge
Legende: Der EU-Kommission ist die marktbeherrschende Position Googles ein Dorn im Auge. Reuters

Die EU-Wettbewerbshüter weiten ihr Verfahren gegen Google aus und nehmen nun auch das Betriebssystem Android unter die Lupe. Dies teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

Google baut der Kommission zufolge seine marktbeherrschende Stellung bei der allgemeinen Internetsuche aus. Die Google-Suche sei auf den meisten in Europa verkauften Android-Geräten vorinstalliert. Konkurrenten würde so der Marktzugang versperrt, sagte die zuständige Kommissarin Margrethee Vestager: «Unsere bisherigen Ermittlungen lassen darauf schliessen, dass Google durch sein Verhalten den Konsumenten eine grössere Auswahl an mobilen Anwendungen und Dienstleistungen vorenthält.»

Busse von bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes

Die Kommission verschickte die offiziellen Beschwerdepunkte an den US-Konzern. Dieser kann sich nun ausführlich zu den Bedenken äussern. Falls die Wettbewerbshüter ihre Vorwürfe beweisen können und eine förmliche Entscheidung treffen, droht dem Unternehmen ein Bussgeld von bis zu 10 Prozent eines Jahresumsatzes. Dieser Rahmen wird aber üblicherweise nicht ausgeschöpft.

Google hat bereits Ärger mit der Brüsseler Behörde wegen der Platzierung von Werbung in seiner Suchmaschine. In dem seit 2010 laufenden Verfahren beschuldigt die EU-Kommission den US-Konzern, eigene Angebote zu bevorzugen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    "Google" ist keine Gefahr für die Menschheit. Mitunter kann einen "Google" überfordern, weil es eine viel zu grosse Bibliothek ist für einen einzigen kleinen Kopf. Aber bitter sehr, wovon hat denn die chinesische KP Angst, wenn sie so massiv gegen Suchdienste wie Google vorgehen will? Marx stammte übrigens aus chinesischer Sicht aus dem Westen. Wenn man schon Himmelsrichtungen bemühen will, sollte man nicht vergessen, wo man dann gerade selbst steht in dem Moment.
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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    "Der US-Konzern soll seine marktbeherrschende Stellung dazu missbrauchen, Konkurrenten den Marktzugang zu versperren." Und wo ist Google in China?
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  • Kommentar von A Züger (zua)
    Das wohl brennendste Problem in heutiger EU, um das sich höchstes Gremium (wohl sehr kompetent…) kümmern, ist Android Betriebssystem der Mobile Phones. Jugendarbeitslosigkeit, Staaten in fast aussichtloser Schuldenfalle, selbstverschuldete wirtschaftliche Stagnationen seit Jahren, tiefgreifende Migranten-Krise, kaum ein EU-Gesetz, das eingehalten wird oder man selber einhält, ect. ect. All das wird verdrängt, dafür kümmert man sich für Betriebssysteme von Phones…
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