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Legende: Video Schiffsbrand: 20 Tote befürchtet abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Aus SRF News vom 22.01.2019.
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Explosion auf hoher See 20 Tote bei Schiffsbrand vor der Krim befürchtet

  • Der Brand zweier Frachtschiffe im Schwarzen Meer vor der Südküste der Halbinsel Krim hat vermutlich 20 Seeleute das Leben gekostet.
  • Zwölf Matrosen konnten gerettet werden. Weitere zehn Seeleute werden vermisst.
  • Das Feuer ist durch eine Explosion ausgelöst worden und noch nicht gelöscht.

Nach der Bergung von zehn Leichen haben die Rettungskräfte laut der Schifffahrtsbehörde jede Hoffnung aufgegeben, die zehn noch immer vermissten Crew-Mitglieder lebend zu finden, wie die russische Nachrichtenagentur Tass berichtete.

Die Besatzungsmitglieder stammen aus Indien, der Türkei und Libyen. Die überlebenden Matrosen erlitten teils Brandverletzungen, teils Unterkühlungen nach ihrem Sprung ins eiskalte Wasser.

Beide Schiffe fahren unter der Flagge von Tansania, eins von ihnen war ein Gastanker. Der Brand sei ausgebrochen, als eines der Schiffe Treibstoff auf das andere leitete.

Gespannte politische Lage im Unglücksgebiet

Der Unfall ereignete sich vor der Südküste der Krim – an der Einfahrt in die Strasse von Kertsch. Russland hat die ukrainische Halbinsel 2014 annektiert. Deshalb ist die Lage in diesem Teil des Schwarzen Meeres gespannt. Russische Grenzschützer hatten dort im November drei ukrainische Marineschiffe beschossen und die Besatzung wegen angeblicher Grenzverletzung verhaftet.

Karte Krim
Legende: Der Unfall ereignete sich vor der Halbinsel Krim – an der Einfahrt in die sogenannte Strasse von Kertsch (rot markiert). SRF

Vor der Meerenge von Kertsch müssen Schiffe oft wochenlang auf die Durchfahrt ins Asowsche Meer warten. Die Ukraine beklagt, dass Schiffe, die ukrainische Häfen anlaufen wollten, von den russischen Behörden schikaniert würden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Oskar Schneider  (Oski2)
    Kommt mir gerade wieder in den Sinn. (E Pfütze) nannte ein CH-Matrose damals das Schwarze Meer. :)
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  • Kommentar von Oskar Schneider  (Oski2)
    Ich kann zwar die Lage heute nicht beurteilen aber kann mir gut vostellen dass sich nichts geändert hat als ich noch zur See fuhr. Damals warteten und dümpelten wir wochenlang vor der Küste und warteten auf Passage/Entladung. 2 Monate war "normal". """" Explosion auf hoher See"""" Wir (Seeleute) haben damals das Schwarze Meer nie als Hochsee angesehen. Die Zeiten ändern sich. :)
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  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Für diese SRF Behauptung, dass Schiffe "wochenlang warten müssen" hat SRF keine qualifizierte Dokumentation. Weder von Fleetmon noch von anderen Systemen. Die Schiffe werden überwiegend innert Tagesfrist abgefertigt.
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