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Polizei sperrt Zone ab (unkommentiert)
Aus News-Clip vom 11.12.2017.
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Explosion in New York Bürgermeister spricht von «versuchtem Terroranschlag»

  • In Manhattan ist es in der Nähe des Busbahnhofs Port Authority zu einer Explosion gekommen.
  • Der Bürgermeister von New York spricht von einem «versuchten Terroranschlag».
  • Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Er habe wohl alleine gehandelt.

Ausgelöst wurde die Detonation durch einen primitiven Sprengsatz, der am Körper des festgenommenen Verdächtigen befestigt war, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 27 Jahre alten Mann. Der Mann kommt den Behörden zufolge aus Bangladesch und
hat mehrere Jahre eine Taxifahrer-Lizenz für New York besessen.

Bei drei Passanten seien Verletzungen festgestellt worden. Es handle sich vor allem um Beschwerden über Kopfschmerzen und Ohrgeräusche. Der Täter selbst habe Brand- und Schnittverletzungen davongetragen.

Busbahnhof evakuiert

Wie der örtliche Polizeichef James O'Neill mitteilte, detonierte der Sprengsatz in einem Fussgängertunnel der U-Bahn nahe des Busbahnhofs Port Authority sowie des Times Square. Der Busbahnhof wurde daraufhin evakuiert.

Der U-Bahn-Betrieb während des Berufsverkehrs am Morgen sei nur vorübergehend gestört gewesen, sagte der Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo. Bis auf die betroffene Station an der 42. Strasse seien alle Züge und Busse wieder in Betrieb.

Cuomo betonte, New York sei ein Symbol für Freiheit und Demokratie. «Das macht uns zu einem Ziel», sagte er mit Blick auf mögliche Terroranschläge. Er dankte der Polizei und den Rettungskräften für ihren Einsatz.

Es habe sich um einen versuchten Terroranschlag gehandelt, bestätigte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio wenige Stunden nach dem Vorfall mitten in der morgendlichen Rush Hour. «Gott sei Dank hat der Täter seine endgültigen Ziele nicht erreicht», fügte er hinzu. Näheres über die Motive des Verdächtigen wurde zunächst nicht bekannt.

Ob der Mann beabsichtigte, den einer Rohrbombe ähnelnden Sprengsatz an genau dieser Stelle hochgehen zu lassen, war nach Angaben des New Yorker Polizeichefs James O'Neill zunächst unklar. In Medienberichten hatte es zuvor geheissen, die Bombe sei vorzeitig explodiert.

Einschätzung von SRF-Korrespondent Thomas von Grünigen

Die Explosion ereignete sich an einem heiklen Ort zwischen dem Touristen-Hotspot Times Square und dem ÖV-Knotenpunkt Port Authority. Doch die Stadtbehörden bemühen sich, möglichst rasch zur Normalität zurückzufinden. Schon kurz nach dem Zwischenfall wurde der Busbahnhof wieder in Betrieb genommen, auch die Subway-Station soll in den nächsten Stunden wieder geöffnet werden. Damit will man – wie schon nach dem Anschlag im November – ein deutliches Zeichen setzen: Der Terror soll die Stadt nicht aus der Ruhe bringen können. Und Tatsächlich geht das Leben nur wenige Strassen entfernt schon wieder seinen normalen Gang.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von A. Zuckermann  (azu)
    Lasst die Polizei ihre Arbeit tun, und wen Ihr dann wisst Wer-Warum-Wieso, könnt ihr dann mira Urteilen und Verurteilen. Aber Vorverurteilen ist einfach sch****e!
  • Kommentar von Udo Gerschler  (UG)
    Immer diese Rechtfertigungen das hätte was mit Trump zu tun.Nein niemand muss sich für die Verbrechen der Islamisten rechtfertigen oder auf Trump zeigen.Sind wir wirklich schon soweit das seit dem 9/11 und diese Gewöhnung an Mord und Terror von dieser einen Glaubensrichtung es als normal gesehen wird das die Opfer die Schuldigen sind?
  • Kommentar von Christian Szabo  (C. Szabo)
    Zukünftige Anschläge oder Versuche Solcher gehen teilweise auf die Kappe von Trump. Er mag unüberlegt und vorschnell handeln, doch seine Art und Weise bringt der globalen Rüstungsindustrie neuen Aufschwung in ungeahnter Höhe. Man könnte annehmen, dass seine Vorstösse gar nicht so unüberlegt sind, sondern genau diese Ziele verfolgen. Dass dadurch weltweit sehr viel Leid entstehen kann, ist für Trump garantiert kein Negativ-Kriterium, sondern wird mit einkalkuliert.
    1. Antwort von Marti Müller  (marchman)
      Wenigstens handelt er... besser als "wir schaffen das"
    2. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Die Anschläge gehen auf die Kappe der Attentäter. Alles andere ist ein Versuch die Täter und deren Motive zu beschönigen.