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Trip nach Mexiko sorgt für Kritik
Aus Tagesschau vom 19.02.2021.
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Fauxpas des US-Senators Ted Cruz: Mexiko-Trip im Winterchaos «war ein Fehler»

  • Nach heftiger Kritik wegen eines Urlaubstrips an die mexikanische Karibikküste inmitten der Winterwetter-Krise in seinem Heimatstaat Texas hat US-Senator Ted Cruz Fehler eingeräumt.
  • «Es war offensichtlich ein Fehler, und im Nachhinein hätte ich es nicht getan», sagte der 50-jährige Republikaner nach seiner Rückkehr nach Texas.
  • Cruz war am Mittwoch mit seiner Familie in den Badeort Cancún gereist. Fotos des reisenden Senators wurden in den sozialen Medien mit empörten Kommentaren bedacht.

«Ich kann verstehen, warum die Menschen verärgert sind», ergänzte er vor Reportern. Bereits bei der Hinreise seien ihm im Flugzeug Zweifel an der Reise gekommen.

Nun wird ihm auf Social Media vorgeworfen, die Menschen und Wähler in seinem Heimatbundesstaat inmitten grosser Not alleine zu lassen, um sich selbst am Strand in der Sonne zu amüsieren.

Dem Senator werden Ambitionen für die Präsidentenwahl 2024 nachgesagt. Die Demokraten in Texas riefen Cruz nun per Tweet zum Rücktritt auf. Der Bundesstaat hat seit Tagen mit einem verheerenden Wintereinbruch zu kämpfen. Zeitweise waren Millionen Haushalte in dem Staat ohne Strom, hinzu kamen Probleme bei der Wasserversorgung. Seine Familie selbst habe zwei Tage lang kein Strom und keine Heizung gehabt, sagte Cruz.

Cruz wollte «ein guter Vater» sein

Der einflussreiche Senator rechtfertigte seine Reise laut US-Medien als väterliche Pflicht. Da der Schulunterricht gestrichen sei, hätten seine Töchter einen Trip mit Freunden machen wollen. In seinem Bemühen, «ein guter Vater» zu sein, sei er am Mittwoch mit ihnen weggeflogen und wolle noch im Laufe des Donnerstags nach Texas zurückkehren, wurde eine Stellungnahme des 50-Jährigen zitiert.

Später räumte er ein, dass er ursprünglich das Wochenende mit seiner Familie in Cancún bleiben und von dort per Telefon und Videoschalte arbeiten wollte. Dann sei ihm aber klar geworden: «Ich musste hier (in Texas) sein, und deshalb bin ich zurückgekommen.» Cruz war 2016 als Präsidentschaftsbewerber seiner Partei angetreten, später tat er sich als loyaler Verbündeter des – inzwischen abgewählten – Präsidenten Donald Trump hervor.

SRF 4 News, 17.02.21, 07:00 Uhr;

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Hartel  (Heieiei)
    Das Problem mit diesem Cruz ist, dass er an Scheinheiligkeit nicht zu übertreffen ist.
    Das Problem des GOP ist, schamlos absurdeste Theorien, Entschuldigungen und Argumente fürs eigene Unvermögen zu akzeptieren und alle anderen für einen Bruchteil davon medial zu kreuzigen. AOC ist
    gemäss FOX ja verantwortlich für die Situation in Texas und stellen Sie sich Hannity vor, wenn ein Demokrat den Superdad vorgespielt hätte.
    Lügen tun sie alle aber die Reps haben die Kunst in die Absurdität geführt
    1. Antwort von Roger Stahn  (jazz)
      «Das Problem mit diesem Cruz ist, dass er an Scheinheiligkeit nicht zu übertreffen ist.» Nein, das ist wirklich kein Problem, Herr Hartel, die meisten Demokraten und RINOs übertreffen Cruz an Scheinheiligkeit und Doppelmoral bei weitem. Period: Cuomo, Newsom, Wolf, Murphy, Whitmer, Pelosi, Schiff, Nadler, Swalwell, Schumer, Biden, Kerry, Harris, Raskin, Abrams, Waters, Lightfoot, Omar, AOC, Warnock, McConnell, Romney, Cheney, Pence, Haley, Burr, Hogan usw. = Nur die Spitze der Scheinheilligen.
  • Kommentar von Max Wyss  (Pdfguru)
    Er wollte "ein guter Vater sein"… da wäre es besser, wenn er sich so verhalten würde, dass seine Kinder sich nicht wegen ihm schämen müssen.
  • Kommentar von Urs Sahli  (sahliu)
    Wen verwundert solches Verhalten noch? Sein Chef, DT, dem er treu verfallen ist, hats ja vorgemacht. --America first again heisst doch ganz einfach DT, oder wie hier Ted Cruz first again. Hat das noch niemand gemerkt. Da geht es doch vor allem um das "EIGENE first again". Was braucht es bei den Amis noch oder sind die wirklich so unlernfähig.