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Frankreich beunruhigt wegen Rückkehr von Gilets jaunes
Aus Tagesschau vom 12.09.2020.
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Festnahmen bei Protesten Die Gilets jaunes sind zurück

  • Hunderte sogenannte Gelbwesten sind erstmals nach der Sommerpause in Paris wieder auf die Strasse gegangen.
  • Dabei kam es zu Zusammenstössen mit der Polizei. Rund 250 Personen sind festgenommen worden.
  • Die Polizei veröffentlichte Bilder von beschlagnahmten Gegenständen, darunter Messer und Pfeilbogen.

Etwa 1000 Menschen hatten sich France Info zufolge am Platz Wagram eingefunden, wo es zu den Ausschreitungen kam. Die Polizei postete auf Twitter konfiszierte Gegenstände wie Messer, Handschuhe, Masken und einen Bogen zum Abschiessen von Pfeilen.

Die Proteste richteten sich laut diverser Facebook-Einträge der Bewegung unter anderem gegen Reformen der französischen Regierung um Präsident Emmanuel Macron, aber auch gegen den Kapitalismus.

Keine Demoerlaubnis in Toulouse

In der südfranzösischen Stadt Toulouse untersagten die Behörden eine geplante Demonstration der Bewegung. Das Coronavirus breite sich in der Region schnell aus und Abstands- sowie Hygieneregeln könnten bei Versammlungen nicht eingehalten werden, hiess es zur Begründung.

Die Gelbwesten hatten 2018 ihre Proteste als regionale Bewegung gegen die Erhöhung der Benzinpreise begonnen. Schnell weiteten sich ihre Forderungen auf Themen wie hohe Lebenshaltungskosten oder direkte Demokratie aus und brachten grosse Menschenmengen auf die Strasse. Zuletzt mobilisierten sie nicht mehr so viele Anhänger.

Tagesschau, 12.09.2020; 19:30 Uhr;

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Looser  (Dremel)
    Hunderte Gelbwesten demonstrieren, davon wurden 250 festgenommen. Da bleiben aber nicht viele zum demonstrieren übrig.
    War es die Bundesregierung, die Somalia ermahnte die Bürgerrechte nicht unter dem Vorwand Covid 19 einzuschränken. Wird die Bundesregierung nun auch Frankreich ermahnen? Oder lassen Sie das lieber sein, da in D regelmäßig die Gerichte verbotene Demo's erlauben müssen?
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Fortsetzung: Schon seit etlichen Jahren hat sich die soziale Ungerechtigkeit in Frankreich und in vielen anderen Ländern verschärft. Wenige werden immer reicher, die anderen eher ärmer.Dass jene, die benachteiligt werden, mit der Zeit dagegen protestieren, ist eine natürliche und damit gesunde Reaktion.Wenn den Protestierenden kaum Gehör geschenkt wird,stauen sich die Aggressionen gegen die Ungerechtigkeit und irgendeinmal entladen sie sich in Zerstörungen.Logisch. Warum sich dann noch wundern?
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Zusammengefasst: Gilets jaunes sind auch ein Symptom des Missstandes, dass eine reiche Minderheit in F und sonst in vielen Regionen der Welt dem Mittelstand und unten immer mehr Geldmittel entziehen und auf ihre Seite bringen. Und wir schauen weitgehend zu, wie sie sich mit Geld bereichern, das sie selber gar nicht eigentlich aus eigener Leistung "zueignen". Das auf die Welt ausgedehnt, ist ein Grund für die vielen Flüchtlinge und Migranten, und wir beklagen uns noch darüber....