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Flugzeugunglück in Russland Brachten vereiste Sensoren die Maschine zum Absturz?

  • Eine vorläufige Analyse der Flugschreiber habe ergeben, dass die Piloten möglicherweise falsche Angaben zur Geschwindigkeit erhielten, teilt die Flugaufsicht in Moskau mit.
  • Weil die Geschwindigkeitssensoren (Pitot-Sonden) der Antonov An-148 vereist gewesen seien, konnten sie keine korrekten Daten weiterleiten, heisst es in einer Mitteilung. Dies könnte Fehlanzeigen im Cockpit ausgelöst haben.
  • Die Maschine der russischen Saratow Airlines war am Sonntag wenige Minuten nach dem Start nahe dem Moskauer Flughafen Domodedowo abgestürzt.
  • Keiner der 71 Insassen überlebte das Unglück. Ermittler gingen zunächst von menschlichem Versagen oder schwierigen Wetterbedingungen aus.

Vereiste Pitot-Sonden sollen auch zum Absturz der Air-France-Maschine im Jahr 2009 über dem Atlantik beigetragen haben. Sie ermöglichen den Piloten die Kontrolle der Fluggeschwindigkeit ihrer Maschine – ein wichtiges Element, um das Gleichgewicht der Maschine stabil zu halten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (Tokapi GT)
    Eigentlich gibt es ja genug beheizte Pitotrohre auf dem freien Markt. Natürlich kann auch eine Störung der Stromversorgung auftreten. Gleiches gilt für die Messwandler elektronischer Varianten. Wegen ihrer exponierten Lage im Luftstrom sind sie generell anfällig für Schmutz, Insekten und Wasser. Deshalb werden sie bei abgestellten Fliegern mit einer Schutzkappe versehen. Vom Wartungspersonal übersehene Klebestreifen auf den Pitotrohren gelten als Absturzursache von Aeroperú-Flug 603 Okt. 1996.
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