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Sturmtief «Gloria» schüttelt Spanien durch
Aus News-Clip vom 23.01.2020.
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Frankreich auf der Hut Sturmtief «Gloria» bedroht Südfrankreich

  • Das Sturmtief «Gloria» hat mit seinen starken Winden und heftigem Regen den Osten Spaniens und Teile Südfrankreichs im Griff.
  • In Spanien hat das Unwetter bereits neun Menschen das Leben gekostet.
  • Am Mittwoch seien zusätzlich zu den bereits bekannten Opfern fünf weitere in den Regionen Valencia und Andalusien registriert worden, berichteten spanische Medien unter Berufung auf Behörden.
  • Zudem wurden vier Menschen vermisst.

In Carcaixent nahe Valencia wurde demnach die Leiche eines offenbar in der Nacht erfrorenen 49-jährigen Obdachlosen gefunden. Eine Frau sei am Mittwoch in Alcoi (Alicante/Valencia) gestorben, als ihr Haus wegen des Unwetters einstürzte.

Ausserdem sei die Leiche eines 67-Jährigen nahe der Gemeinde Callosa d'En Sarrià (Alicante) geborgen worden. Im andalusischen Almería starben ein Landwirt und ein Obdachloser, wie es hiess.

Vermisste auf Ibiza

Auf Ibiza wurden den Berichten zufolge unterdessen ein 25-jähriger Brite und ein 41-Jähriger als vermisst gemeldet. Darüber hinaus wurden ein Mann auf Mallorca und ein Seemann im katalanischen Girona vermisst.

In weiten Teilen des Landes wurde das Wetter am Mittwoch zwar wieder besser. Für einige Gemeinden der Regionen Aragonien und Katalonien im Nordosten des Landes galten am Nachmittag aber noch die zweit- und dritthöchsten Alarmstufen Orange beziehungsweise Gelb.

Vor allem rund um die Küstenstadt Valencia mussten seit Wochenbeginn Dutzende Strassen sowie mehrere Häfen gesperrt werden. Auch der Zugverkehr war in Teilen unterbrochen. Insgesamt sei seit Wochenbeginn für hunderttausende Schüler in verschiedenen Landesteilen der Unterricht ausgefallen.

Frankreich schlägt Alarm

In Südfrankreich schlugen die Behörden wegen «Gloria» Alarm und warnten vor massiven Überschwemmungen. Der Fluss Agly bei Perpignan habe einen kritischen Wasserstand erreicht, teilte die zuständige Präfektur am Mittwoch mit.

In zahlreichen Gemeinden wurden Evakuierungen in Flussnähe angeordnet, Strassen wurden gesperrt. Für die Agly und den wenige Kilometer entfernten Fluss Aude galt die Hochwasser-Warnstufe Rot. Bereits seit Montagabend regnet und schneit es heftig in der Region.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Weber  (Pöbel)
    Ich sage es ja nur ungern, aber solche Wetterextreme nehmen zu und werden sowohl in Intensität wie auch Häufigkeit weiter zunehmen (ipcc). Das Sturmtief ist nicht weit entfernt. Da stellt sich die Frage, welche Umweltereignisse die Schweiz im 2020 heimsuchen werden: Sturm, Überschwemmung oder Dürre? Was wir dagegen unternehmen können ist ja bekannt.
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    1. Antwort von Klaus KREUTER  (SWISSKK)
      Herr Weber: Wetterextreme hat es immer gegeben, wird es immer geben und da ändert niemand etwas dran. In Florida haben wir extreme Hurricanes gehabt als noch niemand über Klima diskutiert hat. Alles nachweisbar.
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    2. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      Herr Kreuter Sicher hat es schon immer Wetterextreme gegeben, aber nicht in dieser Intensität und Häufigkeit. Früher Gabe es alle paar Jahre ein Hochwasser oder einen sehr starken Sturm und nicht jedes Jahr bis mehrmals im Jahr.
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    3. Antwort von Adrian Weber  (Pöbel)
      Herr KK(K?), schön dass Sie Hurricanes ansprechen: durch die Erwärmung der Meerestemperatur nehmen auch diese in Häufigkeit und Intensität zu (icpp).
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    4. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      SWISSKK. Immer noch nicht durchgedrungen was die abertausendenden Forscher weltweit herausgefunden haben? Aber eben, wenn man selber Experte ist.....
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    5. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Pöbel. Häufigkeit, nicht unbedingt. Aber die Heftigkeit schon. Die Wetterdienste wollen die Skala nach oben erweitern, da heute jeder Hurrikan über 250km/h ein Hurrikan fünf ist, sie aber heftiger werden, und die Skala auf 6 und 7 erweitert werden soll. Ein anderes Phänomen. Die Wirbelstürme verlagern sich langsamer und erzeugen so noch mehr Schäden. Dann bewegen sie sich an ungewöhnliche Orte. Mehr und mehr erlebt Irland am Atlantik solche Stürme.
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