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International Freihandelszone mit den USA: EU räumt Steine aus dem Weg

Die Verhandlungen über eine Freihandelszone zwischen den USA und der EU können beginnen. Die 27 europäischen Handelsminister haben ihren Rahmen für Gespräche mit Washington abgesteckt. In letzter Minute wurde Bedenken Frankreichs Rechnung getragen.

Zwei Frauen stehen sich gegenüber
Legende: Kompromiss beim Sitzungsmarathon: Die Handelsministerinnen von Frankreich und Dänemark, Bricq (links) und Dyhr in Luxemburg. Keystone

Nach elfstündigem Streit stimmten die EU-Handelsminister in Luxemburg einer Kompromissformel zu, die französischen Vorbehalten Rechnung trägt.

Die Kompromissformel der EU sieht vor, dass der audiovisuelle Markt von Film- und Musikproduktionen derzeit nicht in das Verhandlungsmandat eingeschlossen wird. Frankreichs Verlangen nach einem Festschreiben der sogenannten «kulturellen Ausnahme» war von vielen EU-Partnern abgelehnt worden, weil die USA für diesen Fall angekündigt hatten, dann ihrerseits für die Europäer interessante Wirtschaftsbereiche aus den Verhandlungen herauszunehmen.

EU erwartet Wachstum

Die Verhandlungen mit den USA für die grösste Freihandelszone der Welt sollen noch im Sommer beginnen.

Die Freihandelszone EU-USA mit insgesamt 800 Millionen Bürgern würde nach Berechnungen der EU-Kommission zu 400'000 neuen Arbeitsplätzen in Europa und zu einem jährlichen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent führen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Nur zu! Wer mit dem US Schurkenstaat KOOPERIERT,macht sich jedenfalls zum Komplizen desselben.Die Fleissigen liefern ausserdem den Mördern+Kriegsverbrechern +den Verbrechern gegen die MenschlichkeitWERTVOLLE GÜTER im Austausch,gegen gedrucktePapierchen+Versprechen,dieSchulden zurückzuzahlen.KLUGE Frauen+Männer werden aber ihrVermögen in denChinesische Yuan RenminbiRETTEN.Solange China mehr Arbeitslose hat, alsEUoderUSA Einwohner zählen,ist Freihandelsabkommen ZWECKLOS. Verglemi!
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  • Kommentar von JP.Simon / Nietzscheaner, Bern
    die man nicht mehr zu sehen wünscht geschweige noch überhaupt weiss, was diese sind. Was früher die Uhr war, die während einer Intimphase, die Lust durch Frust abgrundtief in den Keller riss, der Keller seelische Wunde wurde, muss heute das Handy sein. Und als letztes noch einen Gedanken: 'Der Mensch lebt nicht vom Handy allein.
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  • Kommentar von JP.Simon / Nitzscheaner, Bern
    Nicht Parteienknatsch, sondern den Tatsachen ins Auge sehen. Wie schnell wird alles am Besitztum gemessen, wenn Handelsbeziehungen neue Wege gehen müssen, der Zaster muss scneller fliessen. Früher sagte man: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Doch das scheint passé zu sein Der Lebensstrang aller -stränge ist heute das Handy, dessen Verzicht vor allem bei den Jungen für einen halben Tag – welch ein Grauen über alle Gauen,
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Schuld, dass es uns nicht mehr so gut geht ist die Liberalisierung und Globalisierung und nicht das Handy.
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