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Einsatz privater Sicherheitsfirmen im Ausland
Aus Tagesschau vom 18.02.2018.
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Fünf tote Russen in Syrien USA wollen Vorfall untersuchen

  • Die USA wollen den Tod von mindestens fünf Russen bei einem Angriff auf einen US-Luftwaffenstützpunkt im Osten Syriens klären.
  • Dies sagte der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis zehn Tage nach dem ominösen Vorfall.
  • Die Russen hätten sich an einem Angriff gegen Verbündete der USA beteiligt und seien bei einem Gegenangriff der US-Luftwaffe getötet worden.
  • Laut Matthis habe es sich aber nicht um russische Soldaten gehandelt.

Verteidigungsminister Jim Mattis sagte auf dem Rückflug von einer Europa-Reise, dass die US-Regierung «herauszufinden» versuche, was bei dem Vorfall am 7. Februar in der umkämpften syrischen Provinz Deir Essor passiert sei.

Angriff nicht mit russischem Oberkommando abgestimmt

Russen seien an einem Angriff gegen Verbündete der USA beteiligt gewesen. Beim Gegenangriff der US-Luftwaffe seien fünf von ihnen getötet worden.

Es habe sich aber nicht um russische Soldaten gehandelt, sagte Mattis. Russische Offiziere, mit denen sich das US-Militär vor Einsätzen in Syien abstimmt, hätten offenbar nichts vom Angriff gewusst.

Wer hat den Angriff koordiniert?

Aber «irgend jemand» müsse den Kämpfern den Angriffsbefehl gegeben haben, sagte Mattis. Er könne sich nicht vorstellen, dass «250 bis 300 Menschen» einfach auf eigene Faust agierten. Das werde nun untersucht.

Nach US-Angaben sind beim Gegenschlag durch die US-Luftwaffe mehr als 100 Kämpfer getötet worden. Russland hat nach längerem Zögern – erst am vergangenen Donnerstag – den Tod von fünf Landsleuten bestätigt. Offenbar handelt es sich um Söldner, die in Syrien für private Sicherheitsfirmen kämpfen.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Wie viele Toten unschuldiger junger Militärs soll das Gerangel der beiden Grossmächte USA-Russland noch fordern? Sinnlos, einfach nur sinnlos!
  • Kommentar von Stanic Drago  (Putinversteher)
    Es wäre schön, wenn USA noch untersuchen würde mit welche Internationalen Recht ihre Anwesenheit in Syrien begründen kann.
    1. Antwort von Remy Schärer  (léon)
      Es wäre schön, wenn USA und Russland noch untersuchen würde mit welche Internationalen Recht ihre Anwesenheit in Syrien begründen kann.
    2. Antwort von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
      Bei Russland ist die Antwort einfach: die Einladung und Bitte um Unterstützung durch die syrische Regierung. Das ist wie US Soldaten in Westeuropa, die sind hier legal, weil von den Regierungen gewünscht.
    3. Antwort von Stanic Drago  (Putinversteher)
      R.Shhärer Russland ist von Offizelen syrischen regierung eingeladen worden. Das ist in Internationalen Recht drin. Diese Regierung ist auch von UNO anerkannt worden.
  • Kommentar von Charles Halbeisen  (ch)
    Wenn der Kremel der eigenen Bevölkerung nicht mehr vertuschen kann, dass russische Soldaten durch die USA ums Leben kamen, kann Putin nicht anders antworten als mit einem angemessenen Gegenschlag.
    1. Antwort von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
      Eben nicht, und das ist die Stärke Putins, Gewalt nicht für Emotionales einzusetzen, sondern nur, wenn dies das einzige Mittel ist, welches Russland schützen kann. So begründete er auch den Krieg in Syrien: Bekämpfung des IS-Terror, bevor es auf Russland überschwappt. Mission (fast) erfüllt. Und Russland hat, im Gegensatz zu den USA, keine, mehr oder weniger geheime Agenda (Weltführerschaft, Rohstoffe, Dollar als Leitwährung verteidigen usw.)