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Die WM stösst in Russland auf geringes Interesse
Aus Tagesschau vom 09.06.2018.
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Fussball-WM Wenig Interesse beim Gastgeber

In fünf Tagen geht es los mit der Fussball-WM in Russland. Im Land selbst löst die Fussball-Gala keine Euphorie aus.

«Wir haben der Welt unser Land geöffnet und unsere Herzen. Herzlich willkommen an der Weltmeisterschaft in Russland.» Das ist die Grussbotschaft von Russlands Präsident Wladimir Putin. Im Gastgeberland laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren.

Leeres Fussballstadion Wolgograd-Arena.
Legende: Die Wolgograd-Arena fasst 45'000 Besucher. Reuters

Auch in Wolgograd putzt man sich heraus. Die Stadt gehört nicht zu den Boomregionen Russlands. Die Stadt hat ein grosses Stadion im Wert von knapp 300 Millionen Franken erhalten. Obwohl der lokale Club wenig Fans anzieht.

Die teuerste WM aller Zeiten

Experten zweifeln an der Nachhaltigkeit. Immerhin wurde auch viel in Strassen investiert. Aber längst nicht alle glauben an den Segen des Turniers. Wie vielerorts, sanken hier in den letzten Jahren die Reallöhne.

Mehr als zehn Milliarden Euro lässt sich Russland die bislang teuerste Weltmeisterschaft kosten, und da sind noch nicht einmal alle Infrastrukturprojekte eingerechnet. Doch das Interesse am Fussball ist gering. Vor Jahren hatte eine grosse Umfrage ergeben, dass zwei Drittel der Bevölkerung sich überhaupt nicht für Fussball interessiert. Und das russische Team sorgt auch nicht für Begeisterungsstürme, zählen sie doch eher als Aussenseiter.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    "Putins Spiele" sind in erster Linie für sein Ego. Die Bevölkerung hat wenig bis nichts davon. Fußball ist in Russland auch nicht populär.
  • Kommentar von Johannes Rösinger  (JohMuc)
    Da die FIFA Rekord Gewinne erzielt während andere böse Verluste hinnehmen wäre es nichts als Recht, dass die FIFA für die Defizite der Gemeinden/ Länder aufkommt. Ansonsten muss die FIFA eben mal selber ein Turnier finanzieren, mit allem drum und dran inkl Rückbau. So einfach könnts gehn...
  • Kommentar von R. Glättli  (R. Maier-G.)
    Es müssen ja nicht überall auf der Welt Fussball-verblödete Menschen den Milliarden-Wahnsinn mitmachen! Mit Sport und Vorbild für die Jugend hat das schon lange nichts mehr zu tun!