- US-Präsident Donald Trump landete auf dem Genfer Flughafen. Von hier aus reiste er weiter nach Évian in Frankreich, um am G7-Gipfel teilzunehmen.
- Am Treffen der wichtigsten westlichen Industrienationen werden die Kriege in Nahost und in der Ukraine, aber auch der Umgang mit Künstlicher Intelligenz besprochen.
- In Genf empfing Bundespräsident Guy Parmelin zunächst die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa. Auch die beiden reisen zum G7-Treffen.
Donald Trump wurde von Bundespräsident Guy Parmelin und der Botschafterin der USA in der Schweiz, Callista Gingrich, empfangen. Der US-Präsident war allerdings nur kurz auf dem Rollfeld des Genfer Flughafens. Er stieg zügig in einen Helikopter der US-amerikanischen Marine ein, wie auf einer Live-Übertragung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zu sehen war.
Der Helikopter hob kurz danach in Richtung Évian ab, begleitet von weiteren Militärmaschinen. Im französischen Ort am Genfersee findet vom 15. bis zum 17. Juni das Treffen der G7-Staaten statt.
Auch die anderen Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der wichtigsten westlichen Wirtschaftsmächte, die am Treffen teilnehmen, reisen über die Schweiz nach Frankreich.
Auf der Teilnehmerliste stehen nebst Trump und von der Leyen der kanadische Premier Mark Carney, die japanische Premierministerin Sanae Takaichi, die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. Ferner schicken Katar, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate Spitzenpolitiker an den Gipfel.
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Bild 1 von 11. Der US-Präsident kommt im Hotel Royal in Évian an. Bildquelle: Reuters/Isabel Infantes.
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Bild 2 von 11. Zuvor fliegt er im Helikopter aus der Schweiz über den Genfersee nach Frankreich. Bildquelle: Reuters/Denis Balibouse.
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Bild 3 von 11. Kurzer Zwischenhalt in Genf. Von links: der frühere Sprecher der Republikaner im Repräsentantenhaus Newt Gingrich, seine Frau Callista Gingrich, Bundespräsident Guy Parmelin und Donald Trump bei einer kurzen Begegnung auf dem Rollfeld. Bildquelle: Keystone/ MARTIAL TREZZINI.
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Bild 4 von 11. Knapp vor 16 Uhr setzt Trumps Maschine auf der Landebahn auf. Bildquelle: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT.
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Bild 5 von 11. Die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen sind gross, das Interesse von Schaulustigen ebenfalls. Bildquelle: Keystone/ JEAN-CHRISTOPHE BOTT .
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Bild 6 von 11. Bundespräsident Guy Parmelin schüttelt auf dem Genfer Flughafen auch der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen die Hand. Bildquelle: Keystone / MARTIAL TREZZINI.
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Bild 7 von 11. Gemeinsam mit António Costa, dem Präsidenten des Europäischen Rates, besprechen sie Stahlschutzmassnahmen und die Ratifizierung des bilateralen Vertragspakets. Bildquelle: Keystone / MARTIAL TREZZINI.
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Bild 8 von 11. Auch mit dem brasilianischen Präsidenten Lula da Silva ergibt sich für Parmelin im Vorfeld des G7 ein Treffen. Bildquelle: Keystone / LAURENT GILLIERON.
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Bild 9 von 11. Der britische Premier Keir Starmer reist ebenfalls über die Schweiz nach Frankreich. Der Schweizer Bundespräsident nutzt die Gelegenheit, um den Politiker willkommen zu heissen. Bildquelle: Reuters / Isabel Infantes.
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Bild 10 von 11. Die Genfer Regierungspräsidentin Anne Hiltpolt reicht dem kanadischen Premierminister Mark Carney die Hand. Dieser unterhält sich später mit Parmelin über die Fussball-WM, gibt aber keine Prognose für das Spiel Schweiz gegen Kanada von kommender Woche ab. Bildquelle: Reuters/MARTIAL TREZZINI.
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Bild 11 von 11. Eigentlicher Gastgeber des Treffens der G7-Nationen in Évian ist der französische Präsident Emmanuel Macron. US-Präsident Trumps 80. Geburtstag berücksichtigend, hat er den Auftakt des Gipfels um einen Tag verschoben. Bildquelle: Reuters / LUDOVIC MARIN.
Treffen im Zeichen des Nahost-Kriegs
Nach der Einigung auf ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs bereitet US-Präsident Trump beim G7-Gipfel mit seinen Verbündeten die Umsetzung der Vereinbarung vor. Die vier europäischen Mitgliedstaaten der Gruppe demokratischer Wirtschaftsmächte bekräftigten noch in der Nacht auf Montag ihre Bereitschaft, sich an einer «rein defensiv ausgerichteten, unabhängigen» Militärmission zur Sicherung der für den Ölhandel so wichtigen Strasse von Hormus zu beteiligen.
«Mit dem Abkommen öffnet sich eine Gelegenheit, die Region und die Weltwirtschaft wieder zu stabilisieren», hiess es in einer gemeinsamen Erklärung von Deutschlands Kanzler Friedrich Merz, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Grossbritanniens Premierminister Keir Starmer und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
Beim G7-Treffen dürfte neben dem Abkommen zwischen den USA und dem Iran der Ukraine-Krieg Thema sein. Ferner tauschen sich die Industriestaaten laut Tagesordnung der französischen Präsidentschaft über die Wirtschaftsmacht China, Künstliche Intelligenz, irreguläre Migration, Schutz vor Minderjährigen im digitalen Raum, den Kampf gegen Drogenhandel, Ebola und Krebs aus.
Parmelin und von der Leyen besprechen Stahlschutz
Bundespräsident Guy Parmelin nutzte die Gelegenheit ihrer Durchreise in Genf, um mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa über Stahlschutzmassnahmen und die Ratifizierung des bilateralen Vertragspakets zu sprechen.
Ab dem 1. Juli setzt die Europäische Union (EU) schärfere Einfuhrregeln für Stahl um, die auch für die Schweiz gelten. Deshalb wollen Bern und Brüssel bis zum Monatsende Kontingente für die zollfreie Einfuhr von Schweizer Stahl in die EU aushandeln. Die Gespräche werden im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf geführt.