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International Gazprom bohrt in der Arktis nach Öl

Aller Protest nützte nichts: Der russische Energiekonzern Gazprom hat die heftig umstrittene Ölförderung in der Arktis aufgenommen.

Fast 72 Millionen Tonnen an Ölreserven werden im des Priraslomnoje-Ölfeld vermutet. Der russische Staatskonzern Gazprom teilte am Freitag mit, man habe mit der Erschliessung des Ölfelds begonnen.

Damit ist das erste Projekt zur Rohstoffgewinnung in der Arktis in der Geschichte Russlands angelaufen. Moskau plant seit Langem die Erschliessung der riesigen Öl- und Erdgasvorkommen, die in diesem Gebiet vermutet werden.

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Russische Duma gewährt Amnestie auch für Greenpeace-Aktivisten
Aus Tagesschau vom 18.12.2013.
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Anklage gegen Umweltschützer

Bei ihrem Protest gegen die Plattform im Priraslomnoje-Ölfeld waren im September 30 Besatzungsmitglieder eines Greenpeace-Schiffs - darunter der Schweizer Marco Weber - festgenommen worden. Sie wollten auf die Umweltgefahren durch die Ölbohrungen aufmerksam machen.

Die Umweltaktivisten aus verschiedenen Ländern sind wegen Rowdytums angeklagt und dürfen nicht ausreisen. Sie könnten aber von einer Amnestie profitieren, die am Mittwoch von der Duma verabschiedet wurde.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Christina S. , Menzingen
    Ihr Alle kauft und verbraucht das Öl von Russland. Aber die Russen sind die bösen Weltzerstörer. Ist euer Horizont wiklich so begrenzt?
  • Kommentar von Fadri Pitsch , 8004 Zürich
    Habe Russland mehrfach bereist als Breschnew Präsident war. Obwohl das Land heute viel kleiner ist, nachdem einige Regionen die Unabhängigkeit geschafft haben,ist der Energie Bedarf sehr gross.Der Umwelt wurde von Russland seit 100 Jahren mind. überhaupt keine Beachtung geschenkt. Dass die Arktis sich rächen könnte scheint mir fast sicher. Muss vor allem an meinen Enkel denken. Schade, dass die Weltgemeinschaft einfach zusieht. Wo ist die UNO? Tragisch.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Das Erbe der Sowjetunion - die eiserne Faust - ist präsent.
    1. Antwort von Albert Planta , Chur
      Die SU war offiziell Sozialistisch, in Wahrheit aber Staatskapitalistisch und das heutige System ist Feudalistisch. So oder so schlechte Voraussetzungen für Mensch und Umwelt.