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Geplante Maut sorgt für geteiltes Echo in Manhattan
Aus News-Clip vom 02.04.2019.
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Gegen den Dauerstau New York will Maut für Manhattan einführen

  • Das Parlament des Bundesstaates New York will spätestens ab Ende 2021 eine Maut für Autos und Lastwagen in Manhattan einführen.
  • Damit sollen die chronisch verstopften Strassen der Millionenmetropole entlastet werden.
  • Die Einnahmen sollen der New Yorker U-Bahn zugute kommen.

Die Höhe der Innenstadt-Maut wurde noch nicht festgelegt. Sie dürfte bei Autos bei mindestens zwölf Dollar pro Tag liegen. Bei Lastwagen sollen mindestens 25 Dollar erhoben werden.

Der im November wiedergewählte demokratische Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, hatte sich ebenso für die Gebühr eingesetzt wie Umweltaktivisten. Kritiker argumentieren, die Massnahme treffe vor allem Pendler aus dem Umland, die weit entfernt von öffentlichen Verkehrsmitteln leben. Für viele Brücken und Tunnel, die nach Manhattan führen, müssten ohnehin bereits Mautgebühren bezahlt werden. Die neue Innenstadt-Maut kommt oben drauf.

Die USA haben traditionell auf den Autoverkehr gesetzt und den öffentlichen Nahverkehr vernachlässigt. Die New-York-Maut könnte Vorbild für andere Metropolen wie Los Angeles und San Francisco werden, die ebenfalls mit vielen Staus zu kämpfen haben.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Vera Kehrli  (Vera Kehrli)
    Die früher rückständigen Amerikaner (wenn es um Verkehrspolitik geht) überholen gerade die Schweiz. Bei den engen Städten hier wäre eine Gebühr schon vor 20 Jahren fällig.
  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Bezüglich Platzbedarf spielt die Antriebsart eines Autos keine Rolle. Wenn schon, müsste eine Gebühr für grössere Autos etwas höher und für kleine etwas tiefer sein. Das würde jedoch nur dann Sinn machen, wenn man für kleine Autos auch kleine Parkplätze hätte. Das trifft jedoch nicht zu und so brauchen kleine Autos beim Parkieren genau gleich viel Platz wie grosse. Also keine Unterscheidungen machen sondern grundsätzlich, wer mit dem Auto in die Stadt will, bezahlt eine einheitliche Gebühr.
    1. Antwort von Vera Kehrli  (Vera Kehrli)
      Jawoher. Die Autos sollten nach dder Breite und der Luftverschmutzung und dem Lärm besteuert werden.
    2. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      Einverstanden bei den Steuern, aber eine Maut wäre etwas ganz anderes.
  • Kommentar von Hubert Glauser  (Hubiswiss)
    Mautgebühren finde ich eine gute Sache um den Verkehr zu steuern. Für mich stellt sich aber die Frage ob die Gebühr nicht abhängig sein müsste von den Abgasen der Autos. z.B. für E-Auto sollte die Gebühr tiefer sein. Oder wird nur auf das reine Verursacherprinzip betrachtet.
    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Es geht mit dieser "Congestion Fee" nicht um die Umweltverschmutzung sondern um den Platz, den die Vehikel benötigen. Und dieser Platz ist sehr rar in Manhattan.