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Sandsturm fegt über Peking
Aus News-Clip vom 15.03.2021.
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«Gelber Alarm» in Peking Sandsturm tobt in chinesischer Hauptstadt

  • Ein gelblich-brauner Nebel hüllt Peking ein – die chinesische Hauptstadt ist von einem Sandsturm betroffen.
  • Laut chinesischem Wetteramt ist es der stärkste Sandsturm seit zehn Jahren. Die Behörden haben einen «gelben Alarm» ausgerufen und warnen vor stark eingeschränkter Sicht.
  • Personen mit Atemproblemen wurden angewiesen, nicht nach draussen zu gehen.

Wegen des Sturms wurden mehr als 400 Flüge abgesagt. Die Hochhäuser Pekings verschwinden teils im Dunst des Sandsturms. Die Luftwerte in der Hauptstadt erreichten «gefährliche» Werte, so die Behörden.

«Es sieht aus wie das Ende der Welt», zitiert die Nachrichtenagentur Reuters einen Bewohner Pekings. «Bei diesem Wetter möchte ich wirklich nicht draussen sein.»

Staub aus der Wüste Gobi

Die benachbarte Mongolei ist ebenfalls von schweren Sandstürmen betroffen. Gemäss der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua werden dort 341 Menschen vermisst.

Das chinesische Wetteramt geht davon aus, dass zwölf Provinzen von dem Sturm betroffen sein werden oder bereits getroffen wurden. Es handelt sich demnach sowohl um den stärksten Sandsturm seit zehn Jahren als auch den mit der grössten Ausdehnung.

Solche Sandstürme kommen im Frühling regelmässig vor. Der Staub kommt von der relativ nahe gelegenen Wüste Gobi und von abgeholzten Gebieten im Norden Chinas.

SRF 4 News, 15.03.2021, 6:30 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Meyer  (HaWe)
    Hr. Müller, ich gebe Ihnen gerne Antwort auf Ihre Frage: Es interessiert Sie so stark, dass Sie ihr UN-Interesse allen gerne mitteilen. Es reizt zur Gegenfrage: denken Sie, Ihr UNinteresse interessiere jemanden hier draussen? Mit freundlichem Gruss
  • Kommentar von Beat Zaugg  (Anandaji)
    Dann doch noch lieber leicht bewölkt und Schneefall...
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      ...mit einen Hauch Saharasand;-)
  • Kommentar von Maciek Luczynski  (Steine)
    "abgeholzten Gebieten im Norden Chinas."

    Ob diese Erkenntnis China bwegen wird, wieder grossräumig mehr Wald anzupflanzen und zu pflegen)?
    1. Antwort von Lily Mathys  (Alle vergeben)
      Das wird versucht. Nur ist es auch nach 60 Jahren nicht gelungen, da der Sand die jungen Bäume immer wieder begräbt. Kritik an der Zeit der Abholzung ist bis heute strengstens verboten, da direkte Kritik an Mao. Die Sache ist komplex und politisch extrem heikel.
    2. Antwort von Manu Meier  (Manuel Meier)
      Schauen sie sich mal Chinas "Grüne Mauer" Projekt an. Ziel ist, bis 2050 350000 km2 Fläche an Wald anzupflanzen (die Fläche von Deutschland) (Stand heute ca. 220000 km2). Seit dem Start des Projekts sind bis jetzt über 60 Milliarden Bäume gepflanzt worden. Sie wollen damit regelrecht die Wüste zurück drücken. Natürlich gibt es Rückschläge, so eine Wüste ist heimtückisch. Aber die Erkenntnis die sie fordern, hatte China schon lange. Übrigens, China kennt das Wort "grossräumig" anders als wir.