Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Ausschreitungen zwischen Flüchtlingen und der Polizei abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus News-Clip vom 06.04.2019.
Inhalt

Gerücht über Grenzöffnung Flüchtlinge wollen nach Nordmazedonien marschieren

  • Rund 2000 Flüchtlinge wollen von Thessaloniki zur rund 60 Kilometer nördlich liegenden Grenze zu Nordmazedonien marschieren.
  • Anschliessend wollen sie nach Mitteleuropa weiterreisen.
  • Starke Polizeieinheiten verhinderten bisher einen Marsch. Es kam zu Ausschreitungen.
  • Die Menschen übernachteten bisher in Zelten rund um ein Flüchtlingslager bei Diavata. Dort soll der Marsch starten.

Zahlreiche Migranten schleuderten am Samstagnachmittag Steine auf Polizisten. Die Beamten setzten ihrerseits Tränengas und Blendgranaten ein, um die Randalierer auseinanderzutreiben und zurückzudrängen, wie griechische Medien übereinstimmend meldeten.

In den vergangenen Tagen war durch das Internet das Gerücht verbreitet worden, die Grenze Griechenlands zu Nordmazedonien sei offen. Das griechische Migrationsministerium erklärte, die Grenze werde nicht geöffnet. Alle Migranten sollten in ihre Unterkünfte zurückgehen. Dazu stünden Busse bereit.

Karte von Griechenland
Legende: SRF

Athener Bahnhof besetzt

Ansammlungen von Flüchtlingen, die in den Norden reisen wollten, gab es auch in Athen. Dort besetzten am Freitag rund 300 Menschen den Hauptbahnhof. Der Bahnverkehr wurde für mehrere Stunden eingestellt. Die Besetzung wurde jedoch in der Nacht zum Samstag beendet, wie die Eisenbahndirektion mitteilte. Alle Züge fuhren wieder.

Während des Höhepunkts der Flüchtlingskrise war entlang der Grenze zwischen Griechenland und Nordmazedonien ein Grenzzaun gebaut worden. Dieser steht noch und wird überwacht.

Damit ist die sogenannte Balkanroute nach Mitteleuropa weitgehend geschlossen worden. Sie führt von Griechenland über Nordmazedonien, Serbien und Ungarn nach Mitteleuropa. 2015 und 2016 war mehr als eine Million Menschen über diese Route nach Westeuropa gekommen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Und seid ihr nicht willig, so brauchen wir Gewalt. Dem muss ein Zeichen entgegen gesetzt
    werden, ansonsten haben wir eine neue Form der Migratsionswelle. Auf der anderen Seite kann man die Menschen verstehen, wenn sie aus den überfüllten Lagern herauswollen. Da ist aber die EU gefordert, man kann die Menschen auch nicht jahrelang in den überfüllten
    Lagern festhalten. Endlich mal energische Verhandlungen mit afrik. Ländern zur
    Rücknahme führen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Und ich schaue gerade nach Ferienorten in Griechenland. Wie unterschiedlich doch die Bedürfnisse sind... Ironie off: @SRF: Wie so manche Mitkommentatoren in diesen Spalten, stört auch mich das inkorrekte Wording. Diese Leute sind bestenfalls Asylsuchende, doch eher illegale Migranten. Ihren Status als "Flüchtling" zu bezeichnen, gleicht als Hohn den echten Flüchtlingen gegenüber. Sobald sie aus einem sicheren Gebiet aus Eigeninteressen in ein anderes WOLLEN, sind sie definitiv keine Flüchtlinge.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Udo Gerschler (UG)
    Banditentum wird zur Normalität.Zurückschicken und nicht einreisen lassen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen