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Rex Tillerson sitzt an einem Konferenztisch, flankiert von der südkoreanischen und der kanadischen Aussenministerin.
Legende: Einigkeit über Abrüstung Ziel sei die «komplette, nachweisbare und unumkehrbare Denuklearisierung», so US-Aussenminister Rex Tillerson. Keystone
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Gespräche über Nordkorea Treffen in Vancouver beginnt ohne China und Russland

Ein zweitägiges Ministertreffen zum Nordkorea-Konflikt hat in Vancouver ohne Vertreter aus China und Russland begonnen. Die Aussenminister aus 20 Staaten wollen darüber beraten, wie Pjöngjang stärker unter Druck gesetzt werden kann.

Fortschritte seien nicht möglich, «ehe Nordkorea sich zu einem Kurswechsel verpflichtet und alle Massenvernichtungswaffen nachweisbar und unumkehrbar aufgibt», sagte Kanadas Aussenministerin Chrystia Freeland zur Eröffnung. «Wir werden Nordkorea nicht als weltweite nukleare Bedrohung hinnehmen.»

Zuckerbrot und Peitsche für die Abrüstung

Mit einem Mix aus Sanktionen und Diplomatie wollen die USA und weitere Länder Nordkorea zur Aufgabe seiner Massenvernichtungswaffen bewegen. Oberstes Ziel bleibe die nukleare Abrüstung, heisst es beim Ministertreffen in Kanada.

Zwei der wichtigsten Staaten fehlen jedoch: Russland und China waren zu dem Treffen nicht geladen, obwohl sie enge Wirtschaftsbeziehungen mit Nordkorea haben und als Schlüssel zur Lösung des Konflikts gelten. US-Aussenminister Rex Tillerson rief beide Länder dazu auf, bestehende Sanktionen gegen Pjöngjang umzusetzen.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Hannes Wenger  (Lammfleisch)
    Und rein zufällig gab es kurz vor diesen Gesprächen in Japan und Hawaii Raketen-Fehlalarme. Praktisch, wenn die Bevölkerung ein wenig in Panik ist, so können auch härteste Sanktionen und Massnamen ohne Gegenwehr durchgewunken werden. Aber eben, es war ja nur Zufall, aus Versehen den falschen Knopf gedrückt.
    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Und rein zufällig gab es im Netz haufenweise Blogger, die sich darüber lustig gemacht haben. - Das da finde ich aber nicht lustig, es ist bitterer, realer Ernst.
  • Kommentar von Christian Szabo  (C. Szabo)
    Abrüstung jeglicher Art gewisser "böser" Staaten unter dem Diktat der USA bedeutet ihre Auslieferung, mit nachfolgendem Überfall. Früher oder später. Die USA als aggressiver Kriegstreiber verurteilt einen zugegebener weise problematischen Staat, weil der nicht vor US-Drohung kuscht. Irritierend, aber Realität. Die USA ist die einzige Macht, die ohne zwingenden Grund Atomwaffen gegen eine Zivilbevölkerung einsetzte. Und das aus Testzwecken gleich zweimal. Dem ist wenig hinzu zu fügen.
  • Kommentar von Stanic Drago  (Putinversteher)
    Morgen Abend treffe ich mich mit meine Nachbarn um Situation mit Nord Korea zu besprechen... So relevant ist auch diese Treff ohne Russland und China. Manche haben nicht begriffen, dass Sie in gewissen Regionen diesen Welt nicht mehr zu sagen haben.
    1. Antwort von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
      Ich würde an dem Treffen gerne teilnehmen, mit Business Class Flug auf Kosten der Steuerzahler natürlich.
    2. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Ein ehrlichen Krieg ist allemal besser, als ein fauler Frieden, dem dann doch ein Krieg unweigerlich folgen wird.
    3. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Aber Herr Buchmann, sowas bezahlt man aus eigener Tasche.