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Pro-Palästina-Demonstration in Genf
Aus News-Clip vom 15.05.2021.
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Gewaltspirale im Nahen Osten Solidaritätskundgebungen für Palästina in Schweizer Städten

  • In Basel haben am Samstagnachmittag rund 200 Personen an einer unbewilligten Palästina-Demonstration teilgenommen.
  • Sie demonstrierten gegen die Luftangriffe der israelischen Armee im Gazastreifen.
  • In Genf gingen rund 300 Menschen auf die Strasse.

Um 15 Uhr hatten sich rund 200 Sympathisanten auf dem Basler Barfüsserplatz versammelt, wie eine Korrespondentin von Keystone-SDA berichtete. Sie skandierten Parolen wie «Freiheit für Palästina». Die Demonstration blieb weitgehend friedlich.

Zu einer kurzen Auseinandersetzung kam es kurz vor 16 Uhr, als eine Frau auftauchte und eine Israel-Fahne schwang. Die Menge wurde unruhig, mehrere Palästina-Anhänger gingen auf die Frau los, worauf sie wegrannte. Die Polizei war vor Ort, hielt sich aber zurück.

Israelitische Gemeinde warnte Mitglieder

Die Israelitische Gemeinde Basel hatte ihre Mitglieder im Vorfeld dazu aufgerufen, die Innenstadt zu meiden. Bereits am Freitag hatten sich auf dem Barfüsserplatz rund 150 Personen versammelt, um an einer Pro-Palästina-Kundgebung teilzunehmen. Der Demonstrationszug wanderte weiter zur Dreirosenanlage und blieb friedlich.

In Genf versammelten sich auf Aufruf des «Collectif Urgence Palestine» 300 Menschen. Die Demonstranten prangerten die israelische Politik gegenüber den Palästinensern an. «Heute hätte ich gerne über Hoffnung gesprochen», sagte der Genfer SP-Ständerat Carlo Sommaruga bei dem Anlass. Er verurteilte die eskalierende Krise in Nahost.

Tausende demonstrieren in ganz Europa

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In zahlreichen deutschen Städten sind ein paar tausend Menschen auf die Strasse gegangen, um ihre Solidarität mit den Palästinensern zu bekunden. Zugleich gab es auch kleinere Solidaritätskundgebungen für Israel. Insgesamt waren in Berlin drei pro-palästinensische Demonstrationen angemeldet. In Frankfurt demonstrierten rund 2500 Menschen für ein freies Palästina. Auch in Hamburg wurde eine Demonstration aufgelöst.

In London protestierten tausende Menschen gegen die Luftangriffe der israelischen Armee auf den Gazastreifen. Als Redner trat unter anderen der ehemalige Chef der Labour-Partei, Jeremy Corbyn, auf.

Trotz eines amtlichen Verbots haben sich in Paris 2000 bis 3000 Menschen zu einer pro-palästinensischen Demonstration versammelt. Auch in Bordeaux, Lille, Lyon oder Strassburg gab es Demonstrationen.

Der Konflikt zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas war zu Wochenbeginn eskaliert. Militante Palästinenser beschiessen Israel fortwährend mit Raketen – nach Angaben der israelischen Armee waren es zuletzt bereits 2300. Israel reagiert mit massiven Gegenangriffen auf den Gazastreifen an der Küste.

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Pro-palästinensische Demos in verschiedenen Ländern
Aus Tagesschau vom 15.05.2021.
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Regionaljournal Basel, 15.5.21, 17:30 Uhr;

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139 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Fazit des ebengeschriebenen Kommentars unten: Es muss für die Juden und palästinensischen Moslems in Israel eine Lösung geben: Eine 2-Territoriale. Erst dann wird der Kriegszustand aufhören.
    1. Antwort von Maria Müller  (Mmueller)
      Und was gedenken Sie mit den palästinensischen Christen zu tun?
      (Die gibts nämlich auch noch.)

      (In Städten wie Bethlehem (auch das liegt in der Westbank) reden die dann natürlich auch noch ein Wörtchen mit...)

      Wie ich schon lange sage: Es ist ein DREI Fronten Konflikt. Was die ganze Sache noch viel schwieriger macht.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Weder die Juden noch die Moslem sind gegeneinander auszuspielen. Sie haben biblisch gesehen den gleichen Urvater: Abraham zeugte mit Hagar Ismael, den "Urvater" der Araber. Abraham zeugte mit Sarah Isaak, von dem und Rebekka die Hebräer und nachmaligen Israliten/Juden abstammen. Dann war Jesu von A-Z Jude.Das Christentum entwickelte sich erst nach der Ostererzählung (Auferstehung Jesu).Die Ringparabel von Lessing zeigt richtig die Gleichberechtigung der drei "Schriftreligionen".
    1. Antwort von Willi Fetzer  ((:-))
      UND? Und wir wurden aus dem Paradies vertrieben, weil Eva den Apfel klaute! Was soll also das gesagte für uns bedeuten ? NICHT's ! Aber jetzt aktuell wird in Ost-Jerusalem den dort ansässigen Palästinensern ein weiteres mal die Wohnstätten weggenommen und sie werden unrechtmässig enteignet......und sie sollen zuschauen und schweigen?
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Die Israeli sollten endlich einsehen, dass ihre Politik der Regression gescheitert ist!
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ jean-claude albert heusser: Vielleicht gibt es keine Alternative oder sie ist noch schlechter. Haben Sie eine? Verhandeln mit einer Hamas, die ihnen den Tod wünscht?