Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Gewalttätige Proteste Warum beim Gare de Lyon in Paris eine Rauchwolke aufstieg

  • Rund um das Konzert eines kongolesischen Sängers ist es in Paris zu Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden Autos in Brand gesetzt.
  • Flammen und eine riesige schwarze Rauchwolke stiegen am frühen Abend rund um den Fernbahnhof Gare de Lyon auf.
  • Laut der Staatsbahn SNCF wurde der Bahnhof evakuiert und geschlossen.
Video
Feuer beim Gare de Lyon (unkommentiert)
Aus News-Clip vom 28.02.2020.
abspielen

Weil sie Unruhen befürchtete, hatte die Pariser Polizeipräfektur zuvor ein Demonstrationsverbot rund um die Konzertarena in der Nähe des Gare de Lyon erlassen. Der kongolesische Sänger Fally Ipupa sollte dort am Abend ein Konzert geben. Laut Polizei hatte es zuvor in sozialen Netzwerken Aufrufe zu Protesten und Kämpfen gegeben. Bereits am Nachmittag hatte es zwei Festnahmen gegeben.

Konzertfoto.
Legende: Der umstrittene Sänger Fally Ipupa an einem Benefiz-Konzert in der Elfenbeinküste im August 2019. Reuters

Exil-Kongolesen werfen dem Künstler vor, dem ehemaligen Präsidenten Joseph Kabila und seinem Nachfolger Félix Tshisekedi nahezustehen. 2017 war Berichten zufolge ein Fally-Ipupa-Konzert an einem anderen Pariser Veranstaltungsort wegen der Gefahr «schwerwiegender Störungen der öffentlichen Ordnung» abgesagt worden.

Gegen 19 Uhr teilte die Polizeipräfektur mit, dass die Feuer unter Kontrolle seien – die Löscharbeiten seien aber noch im Gange. Sie sprach von «inakzeptabler» Gewalt und verlinkte auf Twitter ein Video, auf dem zu sehen war, wie Demonstranten auf Feuerwehrleute losgingen. «Empörendes Verhalten von Demonstranten, die der Pariser Feuerwehr den Zugang zum Feuer verwehren», hiess es.

Karte von Paris.
Legende: SRF

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Aber Herr Zuber hat trotzdem recht.
  • Kommentar von Peter Zuber  (Hä nuuh)
    Frankreich wollte mal ein Weltmacht sein, andere Länder ausbeuten und diesen seine Kultur aufzwingen.
    Nun läuft es anders rum. Kolonialisierung ist keine Einbahnstrasse sondern eine Sackgasse. Irgendwann kommt der Mist zurück den man angerichtet hat.
    Das gilt genauso für die Globlisierung.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Peter Zuber: Wir hatten in Zürich auch schon gewalttätige Ausschreitungen beim Hauptbahnhof. Und das ohne jemals eine Kolonie besessen zu haben.