- Auf dem Gelände eines kalifornischen «No-Kill»-Tierheims wurden die Überreste von mindestens 117 Hunden gefunden, viele mit Schusswunden.
- Die Behörden entdeckten zudem 21 Hundeschädel, Hunderte Knochen und weitere Überreste auf dem Gelände des Miranda’s Rescue Animal Sanctuary.
- In einer Scheune fanden Ermittler einen Bereich, in dem Hunde vermutlich getötet wurden. In der Nähe lagen mehr als 600 Halsbänder.
- Sheriff William Honsal sprach von einer «erschütternden Szene». Anklagen gibt es bisher nicht.
Die Betreiberin weist Vorwürfe zurück. Shannon Miranda erklärte, Berichte hätten «ein unvollständiges und teils unzutreffendes Bild unserer Arbeit» gezeichnet. Ziel sei es, «so viele Tiere wie möglich sicher zu retten».
Ermittler fanden mithilfe eines Bodenradars 117 Überreste in verschiedenen Stadien der Zersetzung, die in einem offenen Feld vergraben waren, viele mit Projektilfragmenten. Die Todesursache seien bei vielen Tieren offenbar Schussverletzungen gewesen, so das Sherrifsbüro.
«Diese Ermittlungen stehen erst am Anfang», sagte Honsal. Miranda betont: «Wir töten keine Tiere, nur um Platz zu schaffen», räumt aber «seltene Ausnahmen» ein.