Zum Inhalt springen
Inhalt

Grünen-Star platzt der Kragen Özdemir liest der AfD die Leviten

  • Der deutsche Politiker Cem Özdemir (Die Grünen) hat im Bundestag eine fünfminütige Brandrede gegen die AfD gehalten.
  • Dies im Zusammenhang mit dem Fall Deniz Yücel. Der deutsche Journalist wurde am 16. Februar 2018 aus einjähriger türkischer Haft entlassen.
  • Die AfD stellte einen Antrag, Yücel wegen zweier Kolumnen öffentlich zu massregeln. Özdemir nutzte diese Gelegenheit, um die AfD grundsätzlich zu hinterfragen.
Legende: Video Cem Özdemirs Brandrede gegen die AfD abspielen. Laufzeit 05:30 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.02.2018.

«In der Bundesrepublik Deutschland gibt es keine Gleichschaltung, von der Sie nachts träumen, bei uns gibt es Pressefreiheit». Mit solchen Angriffen attackierte der ehemalige Grünen-Chef Cem Özdemir die AfD.

Anlass war ein Antrag, den die AfD im Bundestag eingereicht hatte. Sie wollte den «Welt»-Korrespondenten Deniz Yücel wegen zweier Kolumnen aus den Jahren 2011 und 2012 öffentlich massregeln. Der Bundestag lehnte den Antrag mit grosser Mehrheit ab.

Özdemir warf der Rechtsaussen-Partei vor, mit dem Antrag die Pressefreiheit anzugreifen und das demokratische System Deutschlands zu verachten. Die AfD sei «aus demselben faulen Holz geschnitzt», wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der Journalisten verhafte lasse.

Legende: Video AfD-Politiker Gottfried Curio zum Fall Yücel abspielen. Laufzeit 05:57 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.02.2018.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

178 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.