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Guatemala fordert Aufklärung Migrantenjunge stirbt in US-Gewahrsam

Legende: Video Kongressabgeordneter O'Rourke über Schutz von Migrantenkindern abspielen. Laufzeit 00:11 Minuten.
Aus News-Clip vom 26.12.2018.
  • Innerhalb eines Monats ist ein zweites Kind aus Guatemala nach seiner Festnahme durch US-Grenzbehörden gestorben.
  • Der 8-jährige Junge sei in der Nacht auf Dienstag in Alamogordo im US-Bundesstaat New Mexico verstorben, teilte die Grenzschutzbehörde mit.
  • Die Todesursache sei noch nicht bekannt, der Fall werde untersucht.

Das Kind sei in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem Anzeichen einer Erkrankung bemerkt worden waren, hiess es. Zunächst sei man von einer Erkältung ausgegangen und habe das Kind wieder entlassen. Später sei der Junge wieder ins Krankenhaus gebracht worden, weil sich sein Zustand verschlechtert habe. Dort sei er gestorben.

Das Aussenministerium Guatemalas erklärte, der Fall müsse so sorgfältig wie nötig untersucht werden. Erst Anfang Dezember war ein sieben Jahre altes Mädchen nach seiner Festnahme durch US-Grenzbehörden an Dehydrierung gestorben. Das Kind hatte auf der Flucht tagelang kein Wasser getrunken.

Die weinende Mutter des zuvor gestorbenen Mädchens.
Legende: Die Mutter des siebenjährigen Mädchens, das früher in diesem Monat gestorben ist. Reuters

In den vergangenen Wochen hatten sich Tausende Migranten aus Mittel- und Südamerika auf den Weg in die USA gemacht, um dort Zuflucht zu suchen. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat die Grenze verstärkt abgeschottet.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Die Regierung Guatemalas sollte dafür sorgen, das die Bevölkerung gerne und in Frieden in Ihrem Land leben möchte!
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  • Kommentar von elize naude (elize)
    unser welt sind für vielen erdbewohner nicht mehr lebenswert... :-(
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  • Kommentar von Max Wyss (Pdfguru)
    Es hat doch etwas bewirkt. Gemäss Pressemitteilungen (z.B. WaPo) haben die Grenzschutzbehörden mit sofortiger Wirkung neue Richtlinien im Umgang mit begleiteten und unbegleiteten Kindern festgelegt (wann, und wie oft eine ärztliche Untersuchung stattfinden muss; wie lange ein Kind in Gewahrsam sein darf (maximal 130 Stunden; das verstorbene Kind war länger). Übrigens: wenn jemand von Behörden in Gewahrsam genommen wurde, tragen die Behörden die Verantwortung für das (relative) Wohlergehen!
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