Zum Inhalt springen

Header

Video
Heftige Regenfälle in Australien
Aus News-Clip vom 21.03.2021.
abspielen
Inhalt

Heftige Regenfälle bei Sydney Tausende Australier wegen Überschwemmungen evakuiert

  • An der australischen Ostküste regnet es derzeit so heftig, dass die Behörden in Sydney in der Nacht auf Sonntag tausende Menschen aus Sicherheitsgründen evakuieren mussten.
  • Im Staat New South Wales sind laut Medien in zwölf Regionen Flutwarnungen ausgerufen worden. In der bevölkerungsreichen Region leben rund acht Millionen Menschen.
  • Gefährlich seien nicht nur die starken Regenfälle, sondern auch heftige Winde, sagte ein Meteorologe dem Sender ABC News.

Die Behörden stuften am Sonntag die Lage in Teilen des Bundesstaats New South Wales als Naturkatastrophe ein.

Australische Medien zeigten Bilder von überschwemmten Strassen, schwimmenden Autos und Tieren und überfluteten Kellern. Zahlreiche Strassen waren geschlossen. Der örtliche Rettungsdienst meldete rund 6000 Notrufe. 700 davon stammten von Menschen, die aus den Fluten gerettet werden mussten.

Menschen mit Schwimmweste und Schlauchboot
Legende: Ein Rettungsteam vom State Emergency Service bringt einen Anwohner in New South Wales in Sicherheit. Reuters

Laut Gladys Berejiklian, der Regierungschefin von New South Wales, gab es solch extremes Wetter in der Region seit 100 Jahren nicht mehr. Meteorologen warnten, dass die Regenfälle auch am Sonntag weiter andauern könnten.

Für einen knapp 900 Kilometer langen Streifen entlang der Ostküste gab der Meteorologische Dienst eine Unwetterwarnung aus. Auch das Hinterland im Westen Sydneys war betroffen: Dort schwappten die Wassermassen über einen Damm, der die Wasserversorgung der Millionenmetropole sichert.

In der gut 200 Kilometer weiter nördlich gelegenen Gemeinde Mondrook wurde ein ganzes Haus von den Fluten aus seinem Fundament gehoben und weggeschwemmt, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Ein Haus treibt in einer Überschwemmung davon
Legende: Ein Haus treibt durch die Überschwemmungen im Manning River davon. Reuters

Berichte über Todesopfer gab es trotz der dramatischen Lage zunächst nicht. Doch das könnte sich ändern, denn der Blick auf die Wetterprognosen verheisst wenig Gutes – im Gegenteil: Meteorologen fürchten, dass es auch in den kommenden Tagen weiter heftig regnen wird.

Da über die Ufer getretene Flüsse auch nach dem Ende des Regens länger brauchen dürften, bis das Hochwasser abgeflossen ist, rechnet der staatliche Katastrophenschutz mit Einsätzen «bis weit nach Ostern». In diesem Jahr fällt der Ostersonntag auf den 4. April.

SRF 4 News, 21.03.2021, 2:00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

35 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Luis Frei  (LFrei)
    Die internationale Gemeinschaft um die UNO macht reine Wischiwaschi-Umweltpolitik auf Kosten der kommenden Generationen, wir schauen zu, glauben an dieser Heuchelei und befeuern "Grüne" noch dazu. Vor allem Australien aber auch Europa und die USA, sind heute schon stark überbevölkert aber die Migrationsströme, der Massentourismus, der Konsumrausch und was so alles die Umwelt sinnlos massiv belasten, gehen ungehindert weiter. Australien ist sehr fragil, deshalb ist es dort so verheerend.
  • Kommentar von Werner Gerber  (1Berliner)
    Es ist ermüdend die immer gleichen verzweifelten Versuche der Leugner der auf uns zukommenden Klimakatastrophe zu lesen. Im Sinne einer konstruktiven Diskussion schlage ich vor diese Ignoranten einfach auszublenden.
    1. Antwort von Norbert Zeiner  (ZeN)
      1Berliner: Das passiert doch schon laufend, nur noch nicht vollständig. Verstehe, dass Sie von dem nichts merken.
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wann handelt die Menschheit weltweit, schweizweit aktiv zur Erhaltung der "Lebensgrundlage", nachhaltig öko-logisch?