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Schwere Überschwemmungen im indischen Bundesstaat Kerala
Aus Tagesschau vom 18.08.2018.
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Heftiger Monsunregen Mehr als 300 Flutopfer in Indien

  • Die schlimmste Flut in den letzten 100 Jahren im südindischen Bundesstaat Kerala hat Hunderte von Opfern gefordert.
  • Seit mehr als 10 Tagen suchen heftige Monsunregen das Gebiet heim.
  • Laut Vorhersage sollen die Regenfälle in den kommenden Tagen abnehmen, wie die Zeitung «The Times of India» berichtete.

Der Regierungschef des Bundesstaats Kerala, Pinarayi Vijayan, schrieb auf Twitter, 324 Menschen seien in den Fluten ums Leben gekommen. Mehr als 223'000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssen, sie seien in den mehr als 1500 Rettungscamps untergekommen. Die Lage solle als nationale Katastrophe eingestuft werden, forderte er und bat um Spenden.

Indiens Präsident Narendra Modi sprach der Bevölkerung Keralas nach einem Besuch des betroffenen Gebietes Mut zu. Er versprach Nothilfe in Höhe von fünf Milliarden Rupien (rund 68 Millionen Franken). Die Regierung des Bundesstaats verlangt jedoch das Vierfache.

Die Menschen in dem auch bei Touristen beliebten Kerala kämpfen seit dem 8. August mit ausserordentlich heftigen Monsunregenfällen. Die meisten Opfer seien ertrunken oder bei Erdrutschen umgekommen, hiess es. Allein am Freitag wurden 82'000 Menschen in Sicherheit gebracht. 30 Militärhubschrauber und rund 400 Boote waren an den Rettungsarbeiten beteiligt.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es: Laut Vorhersage sollen die Regenfälle in den kommenden Tagen abnehmen, wie die Zeitung «The Times of India» berichtete. Die Monsun-Saison dauert in Indien von Juni bis September. Die Regenfälle sind unerlässlich für die Landwirtschaft der Region, können aber enorme Zerstörungen anrichten.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
    Ich will ja nicht herzlos erscheinen, aber sollten wir nicht langsam beginnen, die Opferzahlen in Relation zur Gesamtbevölkerung oder der Besiedlungsdichte zu setzen? Das selbe Ereignis hat in verschieden strukturierten Umgebungen unterschiedliche Opferzahlen zur Folge; eine nackte Opferzahl sagt demnach nichts aus.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Es liegt auf der Hand, dass es bei solchen Katastrophen in dichtbesiedelten Regionen mehr Opfer gibt als in schwach besiedelten. Dass Indien dichtbesiedelt ist ist schon hinlänglich bekannt.
    2. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      Plal, damit haben Sie sicher recht. Nur: Wer macht diesen Link von sich aus? Ich meine, die geringere Anzahl der Empfänger einer solchen Nachricht. Genau deswegen muss m.E. bei solchen Ereignissen immer mit darauf hingewiesen werden. Wenn nicht, wird die Schlagzeile zur reinen Befriedigung der Sensationslüsternheit.
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Die Retourkutsche der Natur kommt langsam !! Doch wir machen weiter mit unserer Verwüstung/extremer Ausnutzung....
  • Kommentar von Dani Keller  (¯\_(ツ)_/¯ ____)
    Womit bewiesen wäre, dass wenn wir in der Schweiz Wasser sparen, es woanders auf der Welt mehr regnet.
    Ist jetzt sarkastisch gemeint, aber leider meinen viele Leute in der Schweiz (meist aus dem linksgrünen Öko Klima Milieu) es bestehe wirklich ein Zusammenhang.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wenn die Gletscher dereinst geschmolzen sind gibt es in der Schweiz garantiert weniger Wasser:-(
    2. Antwort von Charles Halbeisen  (ch)
      Der Klimawandel scheint zu bewirken, dass die Wetterlagen stationär bleiben, d.h immer Sonne, oder immer Regen. Richtig wäre ein Wechsel. Und dass soll, wie ich gelesen habe, mit der Abschwächung der Jet-Streams zu tun haben, die das Wetter von West nach Ost bewegen.