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Helikopter-Zusammenstoss 13 französische Soldaten sterben bei Einsatz in Mali

  • Zwei Armee-Helikopter der französischen Armee sind in Mali zusammengestossen.
  • Danach sind die beiden Helikopter abgestürzt.
  • Insgesamt dreizehn Insassen kamen ums Leben.
Video
Aus dem Archiv: Frankreichs Mission in Mali
Aus News-Clip vom 26.11.2019.
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Nach dem Unfall der beiden Kampfhelikopter der französischen Armee im westafrikanischen Mali hat Präsident Emanuel Macron den Angehörigen der Soldaten sein Beileid ausgesprochen und würdigte den Mut der Soldaten. Sie seien «für Frankreich im harten Kampf gegen den Terrorismus in der Sahelzone gestorben». Bei den Toten handelt es sich nach Angaben des Élysée um sechs Offiziere, sechs Unteroffiziere und einen Hauptgefreiten.ezembed

Der Elysée-Palast sprach in einer Erklärung von einem «Unfall der beiden Helikopter bei einem Kampfeinsatz gegen Dschihadisten».

Frankreich kämpft in Mali und weiteren Ländern der Sahelzone mit der Truppe «Barkhane» gegen islamistische Terroristen. Ihr gehören etwa 4500 Soldaten an.

Bereits der zweite Vorfall im November

In den Staaten der Sahelzone – einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt – sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben den Terrororganisationen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen.

Zuletzt war Anfang November ein französischer Soldat durch einen Sprengsatz getötet worden. Der Mann war mit einem gepanzerten Fahrzeug unterwegs gewesen, als die Sprengfalle explodierte.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Die Emanzipation der Lieblingsobjekte militärischer Begierden, junge Männer, sollte mal etwas fürschi mache. Nämlich, dass sich diese jungen Menschen nicht mehr vor den Karren einer Gruppe von Kriegs- und Politik-Entrepreneurs spannen lassen, um deren Pathologien auszubaden und stattdessen sich für sich und ihre Anliegen stark zu machen beginnen.
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    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Ihren Tipp in Allahs Ohr im norden von Mali... Zum Glück waren Sie kürzlich nicht Einwohnerin von Timbouktu, sie würden auf Knien der französischen Legion für ihren Einsatz danken.
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    2. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Wenn es bloss so einfach wäre. Das ist für mich so eine typische Aussage einer überbehüteten Wohlstandsgesellschaft. Krieg und Frieden sind für diese bloss intellektuelle Konstrukte, fernab der Realität. Spricht natürlich nichts dagegen, eine bessere Welt schaffen zu wollen aber dann sollte man mehr tun, als bloss die Männer aufzufordern etwas zu tun.
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    3. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      antigonekunz. Deprimierend wie sie die Situation, hier in den Sahelländern, einfach so abtun. Oder verstehe ich sie falsch?
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    4. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Herr Müller, ja, Sie haben recht. Die Lage in Timbouktu kenne ich als privilegierte Frau, die hier lebt, nicht. Noch habe ich den Anspruch, diese nachzuempfinden zu können. Für die Militärindustrie Geld zu verschleudern, in neokolonialer Manier Staaten klein zu halten, darum geht es mir. Die Einwohnerinnen in Timbouktu, wann wurden die zum letzten mal in Fragen zu Krieg und Frieden miteinbezogen, wie und wofür da Milliarden ausgegeben werden sollen? Die dürfen herhalten,wenn's grad bequem ist.
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  • Kommentar von kurt trionfini  (kt)
    Tolle Gelegenheit zur Verbreitung Geopolitischer Weltanschauungen. Niemand der nach den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung fragt. Kommentar- Kolonialismus?
    Die Jihadisten können mir gestohlen bleiben. Trotzdem: Wieso wissen die sehr genau, welche gezielten Tötungen von Amtspersonen bei der Bevölkerung Anklang finden? Was, wenn manche Jihadisten die Bedürfnisse der Bevölkerung besser (an-) erkennen als manche landeseigene Führer? Ja, sehe ich auch so; Gute Nacht!
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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    @Albert Planta (Plal). Bevor Libyen 2011 von der Nato in einem illegalen Krieg überfallen, ausgeraubt und zerstört wurde, gab es die "Flüchtlingswelle" aus Afrika nicht. Die "westliche Wertegemeinschaft" sollte sich etwas mehr zurücknehmen, anstatt Schurkenstaaten zu benennen und diese zu bombardieren. Die Flüchtlinge aus diesen Kriegen fliehen nicht in dei USA, sondern nach Europa - das sollte Europa endlich mal zu denken geben.
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