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Historisches Treffen Trump trifft Kim in Singapur

  • Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un soll am 12. Juni in Singapur stattfinden. Das teilt Trump über Twitter mit.
  • Beim historischen Treffen soll es um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm gehen. «Wir werden beide versuchen, es zu etwas Besonderem für den Weltfrieden zu machen», schreibt Trump dazu auf Twitter.
Trump und Kim auf einem Bildschirm.
Legende: US-Präsident Donald Trump trifft Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un in Singapur. Keystone

Der Gipfel der beiden Politiker gilt als historisch. Noch nie hat sich ein amtierender US-Präsident mit der Führung des kommunistischen Nordkoreas getroffen. 2009 war Ex-Präsident Bill Clinton im Auftrag der Regierung von US-Präsident Barack Obama nach Pjöngjang gereist.

Komplette Denuklearisierung gefordert

Die Ausreise drei amerikanischer Häftlinge aus Nordkorea galt als Vorbedingung dafür, dass es zum Treffen zwischen Trump und Kim kommen kann. Das wurde jedoch von US-Seite nicht bestätigt.

Die USA fordern ausserdem eine komplette Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und kündigten an, auch nach einer etwaigen Einigung ihre Sanktionen so lange aufrecht zu erhalten, bis Fakten geschaffen sind.

Nordkorea hatte sich nach südkoreanischen Angaben im Grundsatz zu einer Denuklearisierung bereit erklärt. Allerdings befürchten Beobachter, die Definition dieses bewusst unscharf gehaltenen Begriffes könnte auf beiden Seiten unterschiedlich ausfallen. Die USA erwarten dafür von Nordkorea den Verzicht auf Atomwaffen und Trägersysteme.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Wer schlauer oder dümmer von den beiden ist, wage ich nicht einzuschätzen, ist auch nicht wichtig. Ich denke, die beiden wollen einfach das Macho-Pokerspiel auf ein neues Level bringen: einander persönlich begegnen, in die Augen schauen, kräftig angeben und am Ende vielleicht mehr Diskretion für die Zukunft verabschieden. Mehr Inhalt liegt wohl nicht drin.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
    Wenn ich diese Kommentare lese bin ich erstaunt ob des Negativstorming gegen die USA. Ja, die Vorgänger von Trump haben viele Fehler gemacht. Bei Trump hatte ich zu Beginn auch meine Zweifel, aber der Mann hat seinen eigenen Stil wie jeder von uns. Die Welt besteht aus Staaten und Blöcken (geopolitische, wirtschaftliche, religiöse). Da geht es um Macht. Schwäche wird bestraft. Die USA sind der Garant der freien Welt. Wer das nicht begreift hat wohl selber diktatorisches Gedankengut.
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    1. Antwort von Paul Soltermann (ps)
      Echt starke Nationen haben Machtdemonstrationen definitiv nicht noetig und die 'freie Welt' ist heute ausserhalb des Einflussbereichs der USA.
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    2. Antwort von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
      Lieber Herr Soltermann, in Europa haben wir nur noch Frankreich und Grossbritannien als militärisch starke Staaten. Die Türkei und Russland haben sich von den Demokratien verabschiedet. Wenn Sie mir in Europa noch einen Staat nennen können, der in der Lage wäre einen militärischen Angriff (wie zB die Besetzung der Krim oder Einmarsch in Georgien) in Westeuropa verhindern könnte, haben Sie ein Bier verdient - nur einen Staat oder von mir aus auch zwei zusammen! Wird schwierig, ODER??
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Ich würde gerne die ungeschnittene Aufnahme dieses Gesprächs anschauen. Mit ganz vielen Nahaufnahmen.
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